Heute ist es so weit. Ich trete den langen Weg zurück in die Heimat an. Mit einer Träne in den Augen verlasse ich dieses wundervolle Land und mit einem Lächeln im Gesicht freue ich mich auf zu hause.
In den letzten sechs Monaten habe ich so vieles erlebt und gesehen. Habe die tollsten Menschen an der Deutschen Schule Pretoria und auf meinen Reisen getroffen. Mir ist nichts Negatives passiert. Dafür danke ich all meinen Schutzengeln! Alle Sorgen waren umsonst, Mama :-)
Afrika ist mir ans Herz gewachsen. Trotz der großen Armut, Kriminalität und all dem Müll. Ich werde sicher irgendwann meinen Weg wieder zurück nach Afrika finden. Dann vielleicht Zambia oder Kenia. Wer weiß...
I gonna miss ya Africa!!!!
Donnerstag, 30. Juli 2009
Samstag, 25. Juli 2009
Von Tofo nach Maputo
Wow, was für ein Gefühl wenn vor dir ein 5,5m Fisch aus dem Nichts auftaucht.Ich war nur ca 2m vom Whaleshark entfernt. Langsam und ruhig gleitet er durchs Wasser. Zu viele Menschen, er taucht ab. Es war eine kurze, aber unvergessliche Begegnung.
Ich kann Tofo einfach nicht verlassen. Seit letzten Sonntag überlege ich mir jeden Tag nach Maputo zu fahren, aber jeden Abend verlege ich meine Abreise. Die Tage in Tofo habe ich mit Armbänder und Taschen von süßen kleinen Jungs am Strand kaufen, Schnorcheln, Surfen, mit dem Boot zu einsamen Inseln fahren und Quadbiking durch die Dörfer fahren verbracht.
Nach ganzen 2 Wochen im kleinen Ort Tofo bin ich nun in der Hauptstadt von Mozambique, Maputo. Aber ich vermisse jetzt schon die kleinen Hütten aus Stroh und Palmenblättern, das kristall klare Wasser und die kleinen Strandverkäufer.
Morgen fahre ich nach Johannesburg für 2 Tage und dann geht es noch mal für 2 Tage nach Pretoria bevor ich am 31. Juli in Frankfurt am Main landen werde.
Meine letzten Tage in Afrika sind gezählt....
Ich kann Tofo einfach nicht verlassen. Seit letzten Sonntag überlege ich mir jeden Tag nach Maputo zu fahren, aber jeden Abend verlege ich meine Abreise. Die Tage in Tofo habe ich mit Armbänder und Taschen von süßen kleinen Jungs am Strand kaufen, Schnorcheln, Surfen, mit dem Boot zu einsamen Inseln fahren und Quadbiking durch die Dörfer fahren verbracht.
Nach ganzen 2 Wochen im kleinen Ort Tofo bin ich nun in der Hauptstadt von Mozambique, Maputo. Aber ich vermisse jetzt schon die kleinen Hütten aus Stroh und Palmenblättern, das kristall klare Wasser und die kleinen Strandverkäufer.
Morgen fahre ich nach Johannesburg für 2 Tage und dann geht es noch mal für 2 Tage nach Pretoria bevor ich am 31. Juli in Frankfurt am Main landen werde.
Meine letzten Tage in Afrika sind gezählt....
Freitag, 17. Juli 2009
Mozambique
Seit gut einer Woche bin ich in Mozambique und seit einigen Tagen in Tofo! Nachdem ich die Tour in Victoria Falls beendet hatte, bin ich zurück nach Pretoria gefahren um meine Mitbewohnerin Joana abzuholen und meine warmen Klamotten gegen meine Strandausstattung einzutauschen. Mit dem Nachtbus ging es dann nach Maputo (Hauptstadt von Mozambique). Wir sind abends um halb neun losgefahren und um 10 Uhr am nächsten Tag angekommen. Wir mussten zwei Stunden an der Grenze in einer 200m Menschenschlange warten,um unser Visum zu bekommen. Nervig… Von Maputo aus haben wir ein Minibustaxi (kleiner Bus, unüblich für Weiße) nach XaiXai genommen.. Es gibt keine Abfahrtszeiten, sondern das Taxi faehrt einfach ab, wenn es voll ist. Wir mussten 1,5 Stunden warten bis es voll wurde. Normalerweise gibt es 14 Sitze + Fahrer und das ist voll genug! Bis wir abfuhren waren wir 20+Fahrer im Taxi… Dementsprechend war es fuer die naechsten 4 Stunden recht eng. So eng, dass ich gerade noch meine Haende und Zehen bewegen konnte. Von XaiXai mussten wir ein anderes Taxi bis zum Hostel nehmen. Dieses mal konnten wir nicht mehr zaehlen wie viele Menschen und lebendige Huehner im Taxi waren. Nach 20 Stunden Reise sind wir also am Meer angekommen und genossen die angenehmen 25Grad. Nachdem es in Suedafrika, Namibia und Botswana nachts so eisekalt war, bin ich froh ueber die warmen Naechte hier. Am naechsten Tag ging es gleich weiter nach Tofo. Dieses mal haben wir ein Shuttle genommen. So viel anders als ein Minibus war es dann auch nicht. Der Unterschied war nur, dass 90% weisse Touris waren. Seitdem wir in die kleine Strohhuette im Hostel, welches auf den Duenen gebaut ist, gezogen sind, geht es mir einfach nur noch gut. Ueberall sind Palmen, feinster Sandstrand, klares blaues Wasser, Doerfer mit Huetten aus Stroh und Palmenblaetter gebaut und statt Supermarkt gibt es nur einen kleinen Markt.. Ein wenig surfen, schimmen im Meer, essen, sonnen am Strand, auf dem Markt frischen Fisch oder Seafood einkaufen, nette Leute treffen und abens ein paar Bier. So sieht mein Alltag hier aus. Ich geniesse es sehr, einfach nichts zu machen und an einem Ort zubleiben nach der langen Tour. Drei Wochen lang jeden Tag woanders ist zwar aufregend, aber auch ganz schoen anstrengend. Danach brauchte ich erst mal Urlaub Morgen gehe ich Whale shark watching… Freu mich schon.
Dienstag, 7. Juli 2009
Swakop to Victoria Falls
20 Tage Overlandertour ist zu Ende! Ich bin in Victoria Falls angekommen. Hinter mir liegen über 5550km afrikanische Straße, mit Schlaglöchern so groß wie ein Auto, 18 Nächte im Zelt, Abende am Lagerfeuer und viele unglaublich schöne Erlebnisse.
Von Swakopmund in Namibia sind wir in den Etosha Nationalpark gefahren, welcher ganz im Norden von Namibia liegt. Auf den Gamedrives (Safari) konnte ich Elefanten, Nashörner, Giraffen, jede Menge Zebras und Böcke und sogar Löwen beobachten. Ich habe zwar all diese Tiere schon mal im Zoo gesehen, aber sie in freier Wildbahn zu beobachten ist noch mal etwas ganz anderes und unglaublich aufregend und faszinierend.
In Spitzkoppe habe ich in einer Höhle neben dem Lagerfeuer geschlafen (total romantisch) und wir haben ein Himba Dorf besucht in dem die Menschen noch traditionell leben. Wusstet ihr, dass Himba Frauen sich nicht mit Wasser waschen dürfen, sondern sich jeden Morgen zwei Stunden lang mit Kräuterrauch räuchern um so durch Schwitzen sauber zu werden. Außerdem werden im Alter von 14 Jahren vier untere Schneidezähne aus Schönheitsgründen entfernt. Ich muss wirklich nicht jede Tradition verstehen….
Faszinierend waren auch die 300 bis 500 Jahre alten Felsmalereien der Bushmen, die ersten Einwohner des südlichen Afrikas. Es gibt nur noch sehr wenig Bushmen, weil sie erstens so gut wie ausgerottet wurden und zweitens sich gerne mit den schwarzen Afrikanern mischen. Bushmen sind sehr klein, hager, die Hautfarbe ist eher dunkel braun und nicht tief schwarz und die Frauen haben einen sehr großen runden Hintern Von Namibia ging es nach Botswana, wo wir die erste Nacht in der Kalahari Wüste verbracht und ein paar echte Bushmen getroffen haben, die uns viel von ihrem traditionellen Leben gezeigt haben. Sie können tagelang ohne Essen und Trinken auskommen, leben nur von der Jagdt und kennen jede Pflanze und ihre Wirkung. Zum Beispiel gibt es eine Antibaby Pflanze und eine die so viel Wasser speichern kann, dass ein Mensch genug Wasser zum Überleben hat, wenn er sie ausdrückt. Heute leben die Bushmen zwar noch in Hütten mit ihrer Familie, aber sie tragen westliche Kleidung, trinken (leider) sehr viel Alkohol und haben natürlich Handys.
Drei Tagen haben wir mitten im Okavango Delta (größtes Inland Wassersystem der Welt) Nationalpark verbracht. Drei Stunden hat die Fahrt übers Wasser mit traditionellen Mokoro Booten gedauert. Wir haben unsere Zelte im Busch zwischen Elefantenscheisse und Dornenbüschen aufgeschlagen. Morgens und abends haben uns die Einheimischen zum Bush walk in die Wildnis geführt. Es ist der einzige Ort in Afrika, wo man zu Fuß und ohne Waffen im Park laufen kann, und es ist der einzige Park in dem Menschen traditional leben dürfen; sie sind mit den wilden Tieren aufgewachsen und kennen die so gut wie sonst niemand. Gesehen haben wir Elefanten, Giraffen, Fischadler, Geier und noch ein paar andere schöne Vögel. Es ist noch mal viel aufregender, wenn zwischen dir und dem Elefanten kein Zaun oder Auto liegt. Natürlich ist der Sicherabstand auch größer. Am frühen Morgen auf dem Walk haben wir etwas durchs Gras laufen sehen (50m von mir), wir konnten nicht sehen was es war, aber unsere einheimischen Führer meinten, dass es eine Katze sein könnte. Als wir zu dem Busch gingen woher das Rascheln kam, haben wir eine ganz frische Leopardenspur gefunden. Mensch, mein Herz klopfte…. Unser Namibischer Reiseführer (Jörn) und ich haben gefährlich nah eine große Schlange neben uns entdeckt. Jörn ist beim ersten Anblick vor Schreck erst mal fast auf mich gesprungen, hat dann aber beschlossen die Schlange mit bloßen Händen und einen kleinen Stock einzufangen, damit sie alle sehen können. Ganz schön mutig, vor allem, weil er nicht genau wusste was es für eine Schlange war. Aber es war wohl nicht die erste die er gefangen hatte, denn er wusste genau wie er sich verhalten musste. Nach drei Tagen im Busch waren wir aber dann doch alle froh, eine lange heiße Dusche und wieder eine Wassertoilette zu haben.
Im Chobe Nationalpark haben wir eine wunderschöne Bootstour gemacht und ich konnte Elefanten beim Spielen im Wasser bei Sonnenuntergang beobachten und habe Flusspferde und Krokodile gesehen.
Die Victoria Falls waren ein toller Abschluss. 1,6 km Wasserfälle!!! Mit Worten nicht zu beschreiben!
Freut euch auf viele schöne Fotos!!!!
Jetzt ist die aufregende Zeit vorbei, aber ich freue mich schon auf Mozambique mit meiner Mitbewohnerin aus Pretoria. Zwei Wochen einfach am Strand entspannen.
Von Swakopmund in Namibia sind wir in den Etosha Nationalpark gefahren, welcher ganz im Norden von Namibia liegt. Auf den Gamedrives (Safari) konnte ich Elefanten, Nashörner, Giraffen, jede Menge Zebras und Böcke und sogar Löwen beobachten. Ich habe zwar all diese Tiere schon mal im Zoo gesehen, aber sie in freier Wildbahn zu beobachten ist noch mal etwas ganz anderes und unglaublich aufregend und faszinierend.
In Spitzkoppe habe ich in einer Höhle neben dem Lagerfeuer geschlafen (total romantisch) und wir haben ein Himba Dorf besucht in dem die Menschen noch traditionell leben. Wusstet ihr, dass Himba Frauen sich nicht mit Wasser waschen dürfen, sondern sich jeden Morgen zwei Stunden lang mit Kräuterrauch räuchern um so durch Schwitzen sauber zu werden. Außerdem werden im Alter von 14 Jahren vier untere Schneidezähne aus Schönheitsgründen entfernt. Ich muss wirklich nicht jede Tradition verstehen….
Faszinierend waren auch die 300 bis 500 Jahre alten Felsmalereien der Bushmen, die ersten Einwohner des südlichen Afrikas. Es gibt nur noch sehr wenig Bushmen, weil sie erstens so gut wie ausgerottet wurden und zweitens sich gerne mit den schwarzen Afrikanern mischen. Bushmen sind sehr klein, hager, die Hautfarbe ist eher dunkel braun und nicht tief schwarz und die Frauen haben einen sehr großen runden Hintern Von Namibia ging es nach Botswana, wo wir die erste Nacht in der Kalahari Wüste verbracht und ein paar echte Bushmen getroffen haben, die uns viel von ihrem traditionellen Leben gezeigt haben. Sie können tagelang ohne Essen und Trinken auskommen, leben nur von der Jagdt und kennen jede Pflanze und ihre Wirkung. Zum Beispiel gibt es eine Antibaby Pflanze und eine die so viel Wasser speichern kann, dass ein Mensch genug Wasser zum Überleben hat, wenn er sie ausdrückt. Heute leben die Bushmen zwar noch in Hütten mit ihrer Familie, aber sie tragen westliche Kleidung, trinken (leider) sehr viel Alkohol und haben natürlich Handys.
Drei Tagen haben wir mitten im Okavango Delta (größtes Inland Wassersystem der Welt) Nationalpark verbracht. Drei Stunden hat die Fahrt übers Wasser mit traditionellen Mokoro Booten gedauert. Wir haben unsere Zelte im Busch zwischen Elefantenscheisse und Dornenbüschen aufgeschlagen. Morgens und abends haben uns die Einheimischen zum Bush walk in die Wildnis geführt. Es ist der einzige Ort in Afrika, wo man zu Fuß und ohne Waffen im Park laufen kann, und es ist der einzige Park in dem Menschen traditional leben dürfen; sie sind mit den wilden Tieren aufgewachsen und kennen die so gut wie sonst niemand. Gesehen haben wir Elefanten, Giraffen, Fischadler, Geier und noch ein paar andere schöne Vögel. Es ist noch mal viel aufregender, wenn zwischen dir und dem Elefanten kein Zaun oder Auto liegt. Natürlich ist der Sicherabstand auch größer. Am frühen Morgen auf dem Walk haben wir etwas durchs Gras laufen sehen (50m von mir), wir konnten nicht sehen was es war, aber unsere einheimischen Führer meinten, dass es eine Katze sein könnte. Als wir zu dem Busch gingen woher das Rascheln kam, haben wir eine ganz frische Leopardenspur gefunden. Mensch, mein Herz klopfte…. Unser Namibischer Reiseführer (Jörn) und ich haben gefährlich nah eine große Schlange neben uns entdeckt. Jörn ist beim ersten Anblick vor Schreck erst mal fast auf mich gesprungen, hat dann aber beschlossen die Schlange mit bloßen Händen und einen kleinen Stock einzufangen, damit sie alle sehen können. Ganz schön mutig, vor allem, weil er nicht genau wusste was es für eine Schlange war. Aber es war wohl nicht die erste die er gefangen hatte, denn er wusste genau wie er sich verhalten musste. Nach drei Tagen im Busch waren wir aber dann doch alle froh, eine lange heiße Dusche und wieder eine Wassertoilette zu haben.
Im Chobe Nationalpark haben wir eine wunderschöne Bootstour gemacht und ich konnte Elefanten beim Spielen im Wasser bei Sonnenuntergang beobachten und habe Flusspferde und Krokodile gesehen.
Die Victoria Falls waren ein toller Abschluss. 1,6 km Wasserfälle!!! Mit Worten nicht zu beschreiben!
Freut euch auf viele schöne Fotos!!!!
Jetzt ist die aufregende Zeit vorbei, aber ich freue mich schon auf Mozambique mit meiner Mitbewohnerin aus Pretoria. Zwei Wochen einfach am Strand entspannen.
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