Heute ist es so weit. Ich trete den langen Weg zurück in die Heimat an. Mit einer Träne in den Augen verlasse ich dieses wundervolle Land und mit einem Lächeln im Gesicht freue ich mich auf zu hause.
In den letzten sechs Monaten habe ich so vieles erlebt und gesehen. Habe die tollsten Menschen an der Deutschen Schule Pretoria und auf meinen Reisen getroffen. Mir ist nichts Negatives passiert. Dafür danke ich all meinen Schutzengeln! Alle Sorgen waren umsonst, Mama :-)
Afrika ist mir ans Herz gewachsen. Trotz der großen Armut, Kriminalität und all dem Müll. Ich werde sicher irgendwann meinen Weg wieder zurück nach Afrika finden. Dann vielleicht Zambia oder Kenia. Wer weiß...
I gonna miss ya Africa!!!!
Donnerstag, 30. Juli 2009
Samstag, 25. Juli 2009
Von Tofo nach Maputo
Wow, was für ein Gefühl wenn vor dir ein 5,5m Fisch aus dem Nichts auftaucht.Ich war nur ca 2m vom Whaleshark entfernt. Langsam und ruhig gleitet er durchs Wasser. Zu viele Menschen, er taucht ab. Es war eine kurze, aber unvergessliche Begegnung.
Ich kann Tofo einfach nicht verlassen. Seit letzten Sonntag überlege ich mir jeden Tag nach Maputo zu fahren, aber jeden Abend verlege ich meine Abreise. Die Tage in Tofo habe ich mit Armbänder und Taschen von süßen kleinen Jungs am Strand kaufen, Schnorcheln, Surfen, mit dem Boot zu einsamen Inseln fahren und Quadbiking durch die Dörfer fahren verbracht.
Nach ganzen 2 Wochen im kleinen Ort Tofo bin ich nun in der Hauptstadt von Mozambique, Maputo. Aber ich vermisse jetzt schon die kleinen Hütten aus Stroh und Palmenblättern, das kristall klare Wasser und die kleinen Strandverkäufer.
Morgen fahre ich nach Johannesburg für 2 Tage und dann geht es noch mal für 2 Tage nach Pretoria bevor ich am 31. Juli in Frankfurt am Main landen werde.
Meine letzten Tage in Afrika sind gezählt....
Ich kann Tofo einfach nicht verlassen. Seit letzten Sonntag überlege ich mir jeden Tag nach Maputo zu fahren, aber jeden Abend verlege ich meine Abreise. Die Tage in Tofo habe ich mit Armbänder und Taschen von süßen kleinen Jungs am Strand kaufen, Schnorcheln, Surfen, mit dem Boot zu einsamen Inseln fahren und Quadbiking durch die Dörfer fahren verbracht.
Nach ganzen 2 Wochen im kleinen Ort Tofo bin ich nun in der Hauptstadt von Mozambique, Maputo. Aber ich vermisse jetzt schon die kleinen Hütten aus Stroh und Palmenblättern, das kristall klare Wasser und die kleinen Strandverkäufer.
Morgen fahre ich nach Johannesburg für 2 Tage und dann geht es noch mal für 2 Tage nach Pretoria bevor ich am 31. Juli in Frankfurt am Main landen werde.
Meine letzten Tage in Afrika sind gezählt....
Freitag, 17. Juli 2009
Mozambique
Seit gut einer Woche bin ich in Mozambique und seit einigen Tagen in Tofo! Nachdem ich die Tour in Victoria Falls beendet hatte, bin ich zurück nach Pretoria gefahren um meine Mitbewohnerin Joana abzuholen und meine warmen Klamotten gegen meine Strandausstattung einzutauschen. Mit dem Nachtbus ging es dann nach Maputo (Hauptstadt von Mozambique). Wir sind abends um halb neun losgefahren und um 10 Uhr am nächsten Tag angekommen. Wir mussten zwei Stunden an der Grenze in einer 200m Menschenschlange warten,um unser Visum zu bekommen. Nervig… Von Maputo aus haben wir ein Minibustaxi (kleiner Bus, unüblich für Weiße) nach XaiXai genommen.. Es gibt keine Abfahrtszeiten, sondern das Taxi faehrt einfach ab, wenn es voll ist. Wir mussten 1,5 Stunden warten bis es voll wurde. Normalerweise gibt es 14 Sitze + Fahrer und das ist voll genug! Bis wir abfuhren waren wir 20+Fahrer im Taxi… Dementsprechend war es fuer die naechsten 4 Stunden recht eng. So eng, dass ich gerade noch meine Haende und Zehen bewegen konnte. Von XaiXai mussten wir ein anderes Taxi bis zum Hostel nehmen. Dieses mal konnten wir nicht mehr zaehlen wie viele Menschen und lebendige Huehner im Taxi waren. Nach 20 Stunden Reise sind wir also am Meer angekommen und genossen die angenehmen 25Grad. Nachdem es in Suedafrika, Namibia und Botswana nachts so eisekalt war, bin ich froh ueber die warmen Naechte hier. Am naechsten Tag ging es gleich weiter nach Tofo. Dieses mal haben wir ein Shuttle genommen. So viel anders als ein Minibus war es dann auch nicht. Der Unterschied war nur, dass 90% weisse Touris waren. Seitdem wir in die kleine Strohhuette im Hostel, welches auf den Duenen gebaut ist, gezogen sind, geht es mir einfach nur noch gut. Ueberall sind Palmen, feinster Sandstrand, klares blaues Wasser, Doerfer mit Huetten aus Stroh und Palmenblaetter gebaut und statt Supermarkt gibt es nur einen kleinen Markt.. Ein wenig surfen, schimmen im Meer, essen, sonnen am Strand, auf dem Markt frischen Fisch oder Seafood einkaufen, nette Leute treffen und abens ein paar Bier. So sieht mein Alltag hier aus. Ich geniesse es sehr, einfach nichts zu machen und an einem Ort zubleiben nach der langen Tour. Drei Wochen lang jeden Tag woanders ist zwar aufregend, aber auch ganz schoen anstrengend. Danach brauchte ich erst mal Urlaub Morgen gehe ich Whale shark watching… Freu mich schon.
Dienstag, 7. Juli 2009
Swakop to Victoria Falls
20 Tage Overlandertour ist zu Ende! Ich bin in Victoria Falls angekommen. Hinter mir liegen über 5550km afrikanische Straße, mit Schlaglöchern so groß wie ein Auto, 18 Nächte im Zelt, Abende am Lagerfeuer und viele unglaublich schöne Erlebnisse.
Von Swakopmund in Namibia sind wir in den Etosha Nationalpark gefahren, welcher ganz im Norden von Namibia liegt. Auf den Gamedrives (Safari) konnte ich Elefanten, Nashörner, Giraffen, jede Menge Zebras und Böcke und sogar Löwen beobachten. Ich habe zwar all diese Tiere schon mal im Zoo gesehen, aber sie in freier Wildbahn zu beobachten ist noch mal etwas ganz anderes und unglaublich aufregend und faszinierend.
In Spitzkoppe habe ich in einer Höhle neben dem Lagerfeuer geschlafen (total romantisch) und wir haben ein Himba Dorf besucht in dem die Menschen noch traditionell leben. Wusstet ihr, dass Himba Frauen sich nicht mit Wasser waschen dürfen, sondern sich jeden Morgen zwei Stunden lang mit Kräuterrauch räuchern um so durch Schwitzen sauber zu werden. Außerdem werden im Alter von 14 Jahren vier untere Schneidezähne aus Schönheitsgründen entfernt. Ich muss wirklich nicht jede Tradition verstehen….
Faszinierend waren auch die 300 bis 500 Jahre alten Felsmalereien der Bushmen, die ersten Einwohner des südlichen Afrikas. Es gibt nur noch sehr wenig Bushmen, weil sie erstens so gut wie ausgerottet wurden und zweitens sich gerne mit den schwarzen Afrikanern mischen. Bushmen sind sehr klein, hager, die Hautfarbe ist eher dunkel braun und nicht tief schwarz und die Frauen haben einen sehr großen runden Hintern Von Namibia ging es nach Botswana, wo wir die erste Nacht in der Kalahari Wüste verbracht und ein paar echte Bushmen getroffen haben, die uns viel von ihrem traditionellen Leben gezeigt haben. Sie können tagelang ohne Essen und Trinken auskommen, leben nur von der Jagdt und kennen jede Pflanze und ihre Wirkung. Zum Beispiel gibt es eine Antibaby Pflanze und eine die so viel Wasser speichern kann, dass ein Mensch genug Wasser zum Überleben hat, wenn er sie ausdrückt. Heute leben die Bushmen zwar noch in Hütten mit ihrer Familie, aber sie tragen westliche Kleidung, trinken (leider) sehr viel Alkohol und haben natürlich Handys.
Drei Tagen haben wir mitten im Okavango Delta (größtes Inland Wassersystem der Welt) Nationalpark verbracht. Drei Stunden hat die Fahrt übers Wasser mit traditionellen Mokoro Booten gedauert. Wir haben unsere Zelte im Busch zwischen Elefantenscheisse und Dornenbüschen aufgeschlagen. Morgens und abends haben uns die Einheimischen zum Bush walk in die Wildnis geführt. Es ist der einzige Ort in Afrika, wo man zu Fuß und ohne Waffen im Park laufen kann, und es ist der einzige Park in dem Menschen traditional leben dürfen; sie sind mit den wilden Tieren aufgewachsen und kennen die so gut wie sonst niemand. Gesehen haben wir Elefanten, Giraffen, Fischadler, Geier und noch ein paar andere schöne Vögel. Es ist noch mal viel aufregender, wenn zwischen dir und dem Elefanten kein Zaun oder Auto liegt. Natürlich ist der Sicherabstand auch größer. Am frühen Morgen auf dem Walk haben wir etwas durchs Gras laufen sehen (50m von mir), wir konnten nicht sehen was es war, aber unsere einheimischen Führer meinten, dass es eine Katze sein könnte. Als wir zu dem Busch gingen woher das Rascheln kam, haben wir eine ganz frische Leopardenspur gefunden. Mensch, mein Herz klopfte…. Unser Namibischer Reiseführer (Jörn) und ich haben gefährlich nah eine große Schlange neben uns entdeckt. Jörn ist beim ersten Anblick vor Schreck erst mal fast auf mich gesprungen, hat dann aber beschlossen die Schlange mit bloßen Händen und einen kleinen Stock einzufangen, damit sie alle sehen können. Ganz schön mutig, vor allem, weil er nicht genau wusste was es für eine Schlange war. Aber es war wohl nicht die erste die er gefangen hatte, denn er wusste genau wie er sich verhalten musste. Nach drei Tagen im Busch waren wir aber dann doch alle froh, eine lange heiße Dusche und wieder eine Wassertoilette zu haben.
Im Chobe Nationalpark haben wir eine wunderschöne Bootstour gemacht und ich konnte Elefanten beim Spielen im Wasser bei Sonnenuntergang beobachten und habe Flusspferde und Krokodile gesehen.
Die Victoria Falls waren ein toller Abschluss. 1,6 km Wasserfälle!!! Mit Worten nicht zu beschreiben!
Freut euch auf viele schöne Fotos!!!!
Jetzt ist die aufregende Zeit vorbei, aber ich freue mich schon auf Mozambique mit meiner Mitbewohnerin aus Pretoria. Zwei Wochen einfach am Strand entspannen.
Von Swakopmund in Namibia sind wir in den Etosha Nationalpark gefahren, welcher ganz im Norden von Namibia liegt. Auf den Gamedrives (Safari) konnte ich Elefanten, Nashörner, Giraffen, jede Menge Zebras und Böcke und sogar Löwen beobachten. Ich habe zwar all diese Tiere schon mal im Zoo gesehen, aber sie in freier Wildbahn zu beobachten ist noch mal etwas ganz anderes und unglaublich aufregend und faszinierend.
In Spitzkoppe habe ich in einer Höhle neben dem Lagerfeuer geschlafen (total romantisch) und wir haben ein Himba Dorf besucht in dem die Menschen noch traditionell leben. Wusstet ihr, dass Himba Frauen sich nicht mit Wasser waschen dürfen, sondern sich jeden Morgen zwei Stunden lang mit Kräuterrauch räuchern um so durch Schwitzen sauber zu werden. Außerdem werden im Alter von 14 Jahren vier untere Schneidezähne aus Schönheitsgründen entfernt. Ich muss wirklich nicht jede Tradition verstehen….
Faszinierend waren auch die 300 bis 500 Jahre alten Felsmalereien der Bushmen, die ersten Einwohner des südlichen Afrikas. Es gibt nur noch sehr wenig Bushmen, weil sie erstens so gut wie ausgerottet wurden und zweitens sich gerne mit den schwarzen Afrikanern mischen. Bushmen sind sehr klein, hager, die Hautfarbe ist eher dunkel braun und nicht tief schwarz und die Frauen haben einen sehr großen runden Hintern Von Namibia ging es nach Botswana, wo wir die erste Nacht in der Kalahari Wüste verbracht und ein paar echte Bushmen getroffen haben, die uns viel von ihrem traditionellen Leben gezeigt haben. Sie können tagelang ohne Essen und Trinken auskommen, leben nur von der Jagdt und kennen jede Pflanze und ihre Wirkung. Zum Beispiel gibt es eine Antibaby Pflanze und eine die so viel Wasser speichern kann, dass ein Mensch genug Wasser zum Überleben hat, wenn er sie ausdrückt. Heute leben die Bushmen zwar noch in Hütten mit ihrer Familie, aber sie tragen westliche Kleidung, trinken (leider) sehr viel Alkohol und haben natürlich Handys.
Drei Tagen haben wir mitten im Okavango Delta (größtes Inland Wassersystem der Welt) Nationalpark verbracht. Drei Stunden hat die Fahrt übers Wasser mit traditionellen Mokoro Booten gedauert. Wir haben unsere Zelte im Busch zwischen Elefantenscheisse und Dornenbüschen aufgeschlagen. Morgens und abends haben uns die Einheimischen zum Bush walk in die Wildnis geführt. Es ist der einzige Ort in Afrika, wo man zu Fuß und ohne Waffen im Park laufen kann, und es ist der einzige Park in dem Menschen traditional leben dürfen; sie sind mit den wilden Tieren aufgewachsen und kennen die so gut wie sonst niemand. Gesehen haben wir Elefanten, Giraffen, Fischadler, Geier und noch ein paar andere schöne Vögel. Es ist noch mal viel aufregender, wenn zwischen dir und dem Elefanten kein Zaun oder Auto liegt. Natürlich ist der Sicherabstand auch größer. Am frühen Morgen auf dem Walk haben wir etwas durchs Gras laufen sehen (50m von mir), wir konnten nicht sehen was es war, aber unsere einheimischen Führer meinten, dass es eine Katze sein könnte. Als wir zu dem Busch gingen woher das Rascheln kam, haben wir eine ganz frische Leopardenspur gefunden. Mensch, mein Herz klopfte…. Unser Namibischer Reiseführer (Jörn) und ich haben gefährlich nah eine große Schlange neben uns entdeckt. Jörn ist beim ersten Anblick vor Schreck erst mal fast auf mich gesprungen, hat dann aber beschlossen die Schlange mit bloßen Händen und einen kleinen Stock einzufangen, damit sie alle sehen können. Ganz schön mutig, vor allem, weil er nicht genau wusste was es für eine Schlange war. Aber es war wohl nicht die erste die er gefangen hatte, denn er wusste genau wie er sich verhalten musste. Nach drei Tagen im Busch waren wir aber dann doch alle froh, eine lange heiße Dusche und wieder eine Wassertoilette zu haben.
Im Chobe Nationalpark haben wir eine wunderschöne Bootstour gemacht und ich konnte Elefanten beim Spielen im Wasser bei Sonnenuntergang beobachten und habe Flusspferde und Krokodile gesehen.
Die Victoria Falls waren ein toller Abschluss. 1,6 km Wasserfälle!!! Mit Worten nicht zu beschreiben!
Freut euch auf viele schöne Fotos!!!!
Jetzt ist die aufregende Zeit vorbei, aber ich freue mich schon auf Mozambique mit meiner Mitbewohnerin aus Pretoria. Zwei Wochen einfach am Strand entspannen.
Dienstag, 23. Juni 2009
Cape Town bis Swakop in Namibia
Seit einer Woche bin ich mit 17 Leuten aus 8 verschieden Ländern in einem großen Overlander Truck unterwegs. Gestartet bin ich in Cape Town und in nur 6 Tagen haben wir es bis Swakop in Namibia geschafft. Wir fahren jeden Tag zwischen 300 und 650 km und bauen jeden Tag unsere Zelte auf und wieder ab. Es ist sau anstrengend und nachts (besonders in der Wüste) ist es verdammt kalt. Gut, dass ich meine Wärmflasche dabei habe... Gestern haben wir den südlichen Wendekreis überquert und ich durfte ein wenig Geographie Lehrerin spielen und allen erklären was die Wendekreise sind :-) Die Highlights waren bisher der Fishriver Canyon (gleich nach dem Great Canyon der größte der Welt) und die 300m hohen Sanddünen. Um die volle Schönheit der rostroten Dünen zu betrachten mussten wir um 5 Uhr morgens aufstehen um bei Sonnenaufgang oben auf der Düne zu stehen. Es war einer der schönsten Sonnenaufgänge die ich je gesehen habe! Schwer mit Worten zu beschreiben, vielleicht einfach die Fotos anschauen, die ich irgendwann mal online stellen werde wenn ich Zeit und Internetzugang habe. Gestern war ich Quadbiking (wie Crossmoterrad, aber mit 4 Rädern)in den Dünen. Es war gleich nach Fallschirmspringen die beste Outdoor Fun Aktivity die ich jemals gemacht habe. Nur ich und ein anderer Typ durften in die schnelle Gruppe *stolz* und dann ging es die Dünen steil hoch und runter.Loved it sooo much!!! Man denkt, man ist in der Sahara oder so, denn 360Grad sieht man nur Sand um sich herum. Ein Dankeschön an Sandro, der mir davon so begeistert erzählt hat, sonst hätte ich es vielleicht nie gemacht
:-) Heute werden wir die Zivilisation wieder verlassen und die nächsten Tage im Busch verbringen....
Freitag, 12. Juni 2009
Midlands/Drakensberge/Lesotho
Am Samstag vor 17 Tagen habe ich also Pretoria verlassen um mich auf dem Weg für meine große southern Africa Tour zu machen. Für einen wunderbaren Start habe ich erst mal eine dicke Erklältung bekommen. Habe ja die ganze Zeit in der Schule mit Herbstkranken Kindern abgehangen, da musste es mich ja irgendwann erwischen.
Mein erstes Ziel war Durban, welches ich bequem, schnell und günstig mit dem Flugzeug, trotz dicken Schnupfen erereichen konnte. Ich war verabredet mit meinem Kumpel Maurice aus Kapstadt. Sein Flugzeug von P.E. (Port Elisabeth) konnte nur leider nicht wegen schlechen Wetter starten. Also habe ich den Mietwagen abgeholt und bin erst mal alleine in ein einfachen Backpacker eingecheckt und zum Strand gefahren. Zum Glück konnte er doch noch einen späten Flug am selben Tag bekommen. Er gehört schon zu arbeitenden Gesellschaft und wollte daher nicht in Backpackern übernachten. Naja, ich war auch mit dem 4Sterne Hotel um die Ecke von meinem etwas schmutzigen Backpacker Hostel in welches er mich mitgenommen hat ganz zufrieden :-)
Fuer drei Tage bin in ich in das Suedafrikanische Luxusleben eingetaucht. Wir übernachteten in den schoensten Hotels in den Midlands und in den Drakensbergen (they call it "the south african alps") und haben immer super gut gegessen. Ich kam sogar in den Genuss eines Helikopter Rundflugs. Zwischendurch dachte ich mir: Wir könnten eine ganze Familie für viele Wochen ernähren von dem Geld was Maurice in drei Tagen ausgegeben hat. In diesem Land kann man ein super Leben wie in Europa leben, wenn man das nötige kleingeld hat. Jedoch die meisten Menschen kämpfen ums Ueberleben.... Beide Lebensstile leben Seite an Seite. That is SAR! Viele Südafrikaner wissen nicht wie man eine Waschmaschiene bediehnt, weil sie entweder ein Hausmaedchen haben,sich keine leisten können oder sogar ihre Wäsche im Fluss waschen. Ein Land voller Gegensätze!
Maurice ist nach ein paar Tagen wieder nach Kapstadt geflogen und ich bin in den Bergen geblieben. Von dem Hotelleben in einen netten Backpacker am Fusse des Sani Passes (Passstrasse zwischen SA und Lesotho). Im Hostel waren nur drei Gäste, inklusive mir. Nachts war es verdammt kalt und ich war über den offenen Kamin in der Bar und die Wärmflasche in meinem Bett sehr froh. In Pretoria hatte ich ein Päckchen orginal deutschen Glühfix gefunden und ich beglueckte die beiden anderen Gaeste mit Glühwein. Am naechsten Tag haben wir zu dritt eine schöne fünf Stunden Wanderung durch die Drakensberge gemacht (siehe Fotos).
Den folgenden Tag sind wir dann zu fünft den Sani Pass hochgelaufen. Ich wollte nach Lesotho rein. Drei Stunden Bergaufwärts mit einem 20 Kilo Ruecksack ist verdammt anstrengend. Zum Glück haben die Jungst mir die meiste Zeit das riese Ding abgenommen :-) Oben angekommen hat die höchte Bar in Afrika auf 2874m mit einem kühlen Bier auf uns gewartet. Die Anderen sind am nächsten Tag wieder runter nach Suedafrika,doch ich wollte nach Lesotho. Mit meinem Glück habe ich ein paar nette Missionare aus Durban kennengelernt, die zufällig in den selben Backpacker wollten wie ich. Sie haben mich ihren schicken Geländewagen mit genommen. Ab da hat mein Abenteuer angefangen...
Lesotho ist einer der ärmsten Länder der Welt, es wachsen kaum Bäume und ist unglaublich unfruchtbar. Lesotho hat den highest "lowest" point of any country in the world at 1433m. Meine Unterkunft war sehr einfach und auf einem Berg gelegen von dem man in ein kleines Dorf schauen konnte. Es gab kein Strom, aber zum Glück warmes fliessendes Wasser. Am nächsten Morgen habe ich mich auf dem Weg auf eine zweitägige Ponytrekking Tour gemacht. Ich war die Einzige auf der Tour, und bin alleine mit meinem einheimischen Führer durch Täler und über Berge geritten. Nur mit dem Pony oder zu Fuß ereicht man jedes Dorf und die Berggipfel.Das Leben der Menschen schien mir wie im Mittelalter. Frauen tragen 20Liter Wasser auf dem Kopf durch die Berge und waschen die Lesotho Decken im Fluss und Männer treiben die Esel und Ochsen mit Getreide auf dem Rücken durch die Berge. Hirten sind oft Tagelang mit ihren Schafen und Ziegen unterwegs, schlafen in kleinen Steinhütten und sind oft nicht viel älter als 10 Jahre alt. In vielen Dörfern gibt es keinen Strom und nur sehr selten fliessendes Wasser. Die Bastho versorgen sich zum großen Teil selber. Sie bauen Mais, Getreide und ein wenig Gemüse an.
Nach 5 Stunden auf dem Pferderücken sind wie in dem kleinen Dorf angekommen, in dem wir übernachteten. In einem schönen Rondaval war ein Bett f♀9r mich gerichtet aus tausend Decken. Sehr bequem... In dem Küchenhaus wurde Feuer mit Kuhfladen gemacht zum Kochen und zum Heizen. Nur leider gab es keinen Kamin und die Hütte war völlig zugequalmt. Meine Augen brannten wie Feuer, während sonst niemand ein Problen damit hatte. Kaum jemand konnte auch nur ein Wort englisch, aber mit einem Lächeln,Tanz und Musik haben wir uns irgendwie verstanden. Nur die kleinen Kinder hatten zuvor warscheinlich noch kein weisses Mädchen in ihrem Leben gesehen und haben sich hinter ihrern Müttern versteckt. Sie dachten ich bin ein Geist oder so :-) Am nächsten waren einige Kinder schon zutraulicher und ein kleiner kuschelte sich sogar an mich um sich zu waermen. Super suess! Kinder lernen schnell :-)
Der Rueckweg zum Hostel war bitterkalt und es sah sehr nach Schnee aus. Die Nacht hab eich ganz alleine mit Kerzenlicht im Hostel verbacht. Ich hatte genug von Einsamkeit und Kaelte, obwohl es wunderschoen war. Konnte ja auch kein Kontakt mit der "Aussenwelt" aufnehemen,denn mein suedafrikanisches Handy fuktionierte in Lesotho nicht. Ich beschloss jedoch am naechsten Morgen den Bus nach Maseru am anderen Ende des Landes zu nehmen. Es hatte die Nacht ueber geschneit und die Berggipfel waren weiss und ich habe mich um 7 Uhr morgens auf dem Weg zum Bus gemacht. Nach zwei Stunden Busfahrt hielten wir in den dreckigsten Dorf das ich je gesehen habe an. Leute stiegen ein und aus. Frauen reichten Fruechte und Haenchen an die Busfenster zum Verkauf. Eine Stunde spaeter hatte sich der Bus noch nicht aus dem Bus bewegt. Mit ein wenig Englisch und viel Koerpersrache fand ich herraus, dass der Bss nicht weiter fahren kann, weil auf den Bergstrassen zu viel Schnee lag. Wir fuhren also zurueck wo wir herkamen. Ich war ganz und gar nicht happy darueber und anscheinend sah man mir es an. Die Frauen im Bus schauten mich mitleidig an und eine junge Frau die ein wenig Englisch sprach versucte mir gut zuzureden, dass ich mir keine Sorgen machen brauche. Sie bat mir an mir ihr zu ihrer Schwester zu kommen und ich nahm das Angebot dankbar an. Hatte keine Lust mehr alleine zu sein. Sie hat mich also in das kleine Haus ihrer Schwester mitgenommen. Das Haus bestand aus zwei Zimmern und war insgesammt ca 20qm gross. Es gab kein fliessendes Wasser aber Strom und sogar einen TV. Ich bekam heissen Tee und eine duenne Suppe. Danach wurde ich dem ganzen Dorf vorgestellt und habe festgestellt, dass die kleinen Huetten doch sehr sauber und gut organisiert sind. Zum Abendessen gabe es Pap (Maismehl+Wasser Matsche) und Bohnen. Das ist so ungefaehr das billigste Essen, aber es war gar nicht so schlecht. Ich war beeindruckt, dass Menschen die gerade genug zum Leben haben alles was sie hatten mit mir teiten. Toatal liebevolle Menschen. Den Abend habe ich meine neue Freundin, ihre Schwester und ihre zwei Kinder mit meiner DigiCam und Nagellack begeistern koennen. Geschlafen haben wir alle in dem kleinen Zimmer. Kinder und Mutter auf dem Boden und ic und Mohala in einem grossen Bett.
Ich hatte beschlossen es aufzugeben durchs Land mit oeffentlichen Verkehrsmitteln quer durch Lesotho zu fahren. Ich beschloss anstatt das Land auf direten Weg das Land zu verlassen. Nach einen ganzen Tag in ueberfuellten Minibustaxis und Bussen bin ich bei angenehmen 25Grad Celsius in Umzumbe (100km suedlich von Durban) in meinem Lieblingshostel angekommen. Ich hatte seit zwei Tagen gar nicht und seit 5 Tagen nicht mehr heiss geduscht und war super fertig, muede, ungeschminkt und dreckig. Ich brauchte erstmal ein Bier! Ich ging also direkt an die Bar. Da war dieses amerikanische Maedchen sagte zu mir: "You are so beautiful, you could be a Model!" Ich dachte:"I have no idea what you are talking about, but I love you!" :-) Ich war froh wieder zurueck in der Zivilisation zu sein! Heisse Dusche, Internet, Handy...
Zwei Tage spaeter ging mein Flug in das wunderschoene Kapstadt. And here I am and I am loving this place!!
Mein erstes Ziel war Durban, welches ich bequem, schnell und günstig mit dem Flugzeug, trotz dicken Schnupfen erereichen konnte. Ich war verabredet mit meinem Kumpel Maurice aus Kapstadt. Sein Flugzeug von P.E. (Port Elisabeth) konnte nur leider nicht wegen schlechen Wetter starten. Also habe ich den Mietwagen abgeholt und bin erst mal alleine in ein einfachen Backpacker eingecheckt und zum Strand gefahren. Zum Glück konnte er doch noch einen späten Flug am selben Tag bekommen. Er gehört schon zu arbeitenden Gesellschaft und wollte daher nicht in Backpackern übernachten. Naja, ich war auch mit dem 4Sterne Hotel um die Ecke von meinem etwas schmutzigen Backpacker Hostel in welches er mich mitgenommen hat ganz zufrieden :-)
Fuer drei Tage bin in ich in das Suedafrikanische Luxusleben eingetaucht. Wir übernachteten in den schoensten Hotels in den Midlands und in den Drakensbergen (they call it "the south african alps") und haben immer super gut gegessen. Ich kam sogar in den Genuss eines Helikopter Rundflugs. Zwischendurch dachte ich mir: Wir könnten eine ganze Familie für viele Wochen ernähren von dem Geld was Maurice in drei Tagen ausgegeben hat. In diesem Land kann man ein super Leben wie in Europa leben, wenn man das nötige kleingeld hat. Jedoch die meisten Menschen kämpfen ums Ueberleben.... Beide Lebensstile leben Seite an Seite. That is SAR! Viele Südafrikaner wissen nicht wie man eine Waschmaschiene bediehnt, weil sie entweder ein Hausmaedchen haben,sich keine leisten können oder sogar ihre Wäsche im Fluss waschen. Ein Land voller Gegensätze!
Maurice ist nach ein paar Tagen wieder nach Kapstadt geflogen und ich bin in den Bergen geblieben. Von dem Hotelleben in einen netten Backpacker am Fusse des Sani Passes (Passstrasse zwischen SA und Lesotho). Im Hostel waren nur drei Gäste, inklusive mir. Nachts war es verdammt kalt und ich war über den offenen Kamin in der Bar und die Wärmflasche in meinem Bett sehr froh. In Pretoria hatte ich ein Päckchen orginal deutschen Glühfix gefunden und ich beglueckte die beiden anderen Gaeste mit Glühwein. Am naechsten Tag haben wir zu dritt eine schöne fünf Stunden Wanderung durch die Drakensberge gemacht (siehe Fotos).
Den folgenden Tag sind wir dann zu fünft den Sani Pass hochgelaufen. Ich wollte nach Lesotho rein. Drei Stunden Bergaufwärts mit einem 20 Kilo Ruecksack ist verdammt anstrengend. Zum Glück haben die Jungst mir die meiste Zeit das riese Ding abgenommen :-) Oben angekommen hat die höchte Bar in Afrika auf 2874m mit einem kühlen Bier auf uns gewartet. Die Anderen sind am nächsten Tag wieder runter nach Suedafrika,doch ich wollte nach Lesotho. Mit meinem Glück habe ich ein paar nette Missionare aus Durban kennengelernt, die zufällig in den selben Backpacker wollten wie ich. Sie haben mich ihren schicken Geländewagen mit genommen. Ab da hat mein Abenteuer angefangen...
Lesotho ist einer der ärmsten Länder der Welt, es wachsen kaum Bäume und ist unglaublich unfruchtbar. Lesotho hat den highest "lowest" point of any country in the world at 1433m. Meine Unterkunft war sehr einfach und auf einem Berg gelegen von dem man in ein kleines Dorf schauen konnte. Es gab kein Strom, aber zum Glück warmes fliessendes Wasser. Am nächsten Morgen habe ich mich auf dem Weg auf eine zweitägige Ponytrekking Tour gemacht. Ich war die Einzige auf der Tour, und bin alleine mit meinem einheimischen Führer durch Täler und über Berge geritten. Nur mit dem Pony oder zu Fuß ereicht man jedes Dorf und die Berggipfel.Das Leben der Menschen schien mir wie im Mittelalter. Frauen tragen 20Liter Wasser auf dem Kopf durch die Berge und waschen die Lesotho Decken im Fluss und Männer treiben die Esel und Ochsen mit Getreide auf dem Rücken durch die Berge. Hirten sind oft Tagelang mit ihren Schafen und Ziegen unterwegs, schlafen in kleinen Steinhütten und sind oft nicht viel älter als 10 Jahre alt. In vielen Dörfern gibt es keinen Strom und nur sehr selten fliessendes Wasser. Die Bastho versorgen sich zum großen Teil selber. Sie bauen Mais, Getreide und ein wenig Gemüse an.
Nach 5 Stunden auf dem Pferderücken sind wie in dem kleinen Dorf angekommen, in dem wir übernachteten. In einem schönen Rondaval war ein Bett f♀9r mich gerichtet aus tausend Decken. Sehr bequem... In dem Küchenhaus wurde Feuer mit Kuhfladen gemacht zum Kochen und zum Heizen. Nur leider gab es keinen Kamin und die Hütte war völlig zugequalmt. Meine Augen brannten wie Feuer, während sonst niemand ein Problen damit hatte. Kaum jemand konnte auch nur ein Wort englisch, aber mit einem Lächeln,Tanz und Musik haben wir uns irgendwie verstanden. Nur die kleinen Kinder hatten zuvor warscheinlich noch kein weisses Mädchen in ihrem Leben gesehen und haben sich hinter ihrern Müttern versteckt. Sie dachten ich bin ein Geist oder so :-) Am nächsten waren einige Kinder schon zutraulicher und ein kleiner kuschelte sich sogar an mich um sich zu waermen. Super suess! Kinder lernen schnell :-)
Der Rueckweg zum Hostel war bitterkalt und es sah sehr nach Schnee aus. Die Nacht hab eich ganz alleine mit Kerzenlicht im Hostel verbacht. Ich hatte genug von Einsamkeit und Kaelte, obwohl es wunderschoen war. Konnte ja auch kein Kontakt mit der "Aussenwelt" aufnehemen,denn mein suedafrikanisches Handy fuktionierte in Lesotho nicht. Ich beschloss jedoch am naechsten Morgen den Bus nach Maseru am anderen Ende des Landes zu nehmen. Es hatte die Nacht ueber geschneit und die Berggipfel waren weiss und ich habe mich um 7 Uhr morgens auf dem Weg zum Bus gemacht. Nach zwei Stunden Busfahrt hielten wir in den dreckigsten Dorf das ich je gesehen habe an. Leute stiegen ein und aus. Frauen reichten Fruechte und Haenchen an die Busfenster zum Verkauf. Eine Stunde spaeter hatte sich der Bus noch nicht aus dem Bus bewegt. Mit ein wenig Englisch und viel Koerpersrache fand ich herraus, dass der Bss nicht weiter fahren kann, weil auf den Bergstrassen zu viel Schnee lag. Wir fuhren also zurueck wo wir herkamen. Ich war ganz und gar nicht happy darueber und anscheinend sah man mir es an. Die Frauen im Bus schauten mich mitleidig an und eine junge Frau die ein wenig Englisch sprach versucte mir gut zuzureden, dass ich mir keine Sorgen machen brauche. Sie bat mir an mir ihr zu ihrer Schwester zu kommen und ich nahm das Angebot dankbar an. Hatte keine Lust mehr alleine zu sein. Sie hat mich also in das kleine Haus ihrer Schwester mitgenommen. Das Haus bestand aus zwei Zimmern und war insgesammt ca 20qm gross. Es gab kein fliessendes Wasser aber Strom und sogar einen TV. Ich bekam heissen Tee und eine duenne Suppe. Danach wurde ich dem ganzen Dorf vorgestellt und habe festgestellt, dass die kleinen Huetten doch sehr sauber und gut organisiert sind. Zum Abendessen gabe es Pap (Maismehl+Wasser Matsche) und Bohnen. Das ist so ungefaehr das billigste Essen, aber es war gar nicht so schlecht. Ich war beeindruckt, dass Menschen die gerade genug zum Leben haben alles was sie hatten mit mir teiten. Toatal liebevolle Menschen. Den Abend habe ich meine neue Freundin, ihre Schwester und ihre zwei Kinder mit meiner DigiCam und Nagellack begeistern koennen. Geschlafen haben wir alle in dem kleinen Zimmer. Kinder und Mutter auf dem Boden und ic und Mohala in einem grossen Bett.
Ich hatte beschlossen es aufzugeben durchs Land mit oeffentlichen Verkehrsmitteln quer durch Lesotho zu fahren. Ich beschloss anstatt das Land auf direten Weg das Land zu verlassen. Nach einen ganzen Tag in ueberfuellten Minibustaxis und Bussen bin ich bei angenehmen 25Grad Celsius in Umzumbe (100km suedlich von Durban) in meinem Lieblingshostel angekommen. Ich hatte seit zwei Tagen gar nicht und seit 5 Tagen nicht mehr heiss geduscht und war super fertig, muede, ungeschminkt und dreckig. Ich brauchte erstmal ein Bier! Ich ging also direkt an die Bar. Da war dieses amerikanische Maedchen sagte zu mir: "You are so beautiful, you could be a Model!" Ich dachte:"I have no idea what you are talking about, but I love you!" :-) Ich war froh wieder zurueck in der Zivilisation zu sein! Heisse Dusche, Internet, Handy...
Zwei Tage spaeter ging mein Flug in das wunderschoene Kapstadt. And here I am and I am loving this place!!
Samstag, 30. Mai 2009
Good Bye Deutsche Schule Pretoria!
Alles hat mal ein Ende, so auch meine Zeit an der Deutschen Schule Pretoria. Gestern hatte ich meinen letzten Tag als Praktikantin. Ich habe unglaublich viel gelernt und nette Leute kennengelernt. Gestern hat mich mein Mentor zum Abschluss zu seiner Familie zum Essen eingeladen. Selbstgemachte Spätzle mit Linsen und Speck! Sind eben Schwaben… ;-) Es war toll in einem schönen, gemütlichen Haus im warmen Wohnzimmer, mit einem Glas gutem Wein vor dem Kamin zu sitzen. Das lernt man echt schätzen, wenn man sonst immer in Decken gehüllt mit Wärmflasche auf dem alten durchgessenen Sofa sitzt. Aber dieses durchgesessene Sofa werde ich ganz sicher vermissen und die Menschen, die normalerweise neben mir Sitzen, erst recht.
Ich freu mich total auf meine Reise, aber irgendwie ist es auch komisch meine Homebase in Pretoria aufzugeben. Wie damals in Australien werde ich acht Wochen aus dem Rucksack leben. Heute Abend fahre ich nach Johannesburg, dann, morgen früh, fliege ich nach Durban um mich mit einem Freund aus Cape Town zu treffen. Von dort aus geht es mit dem Auto nach Lesotho. Vielleicht ein wenig Ponytrekking, danach nach Cape Town und dann starte ich am 17. Juni eine Tour durch Namibia und Botswana, die bis zu den Vikoria Falls geht. Wenn dann noch Geld über ist, werde ich am Schluss ein wenig Strandurlaub in Mosambique machen. Das ist die vorläufige, grobe Planung, aber es kommt wahrscheinlich eh anders… Ich werde es euch sicher wissen lassen.
Ich freu mich total auf meine Reise, aber irgendwie ist es auch komisch meine Homebase in Pretoria aufzugeben. Wie damals in Australien werde ich acht Wochen aus dem Rucksack leben. Heute Abend fahre ich nach Johannesburg, dann, morgen früh, fliege ich nach Durban um mich mit einem Freund aus Cape Town zu treffen. Von dort aus geht es mit dem Auto nach Lesotho. Vielleicht ein wenig Ponytrekking, danach nach Cape Town und dann starte ich am 17. Juni eine Tour durch Namibia und Botswana, die bis zu den Vikoria Falls geht. Wenn dann noch Geld über ist, werde ich am Schluss ein wenig Strandurlaub in Mosambique machen. Das ist die vorläufige, grobe Planung, aber es kommt wahrscheinlich eh anders… Ich werde es euch sicher wissen lassen.
Freitag, 22. Mai 2009
Es ist nicht überall in Afrika immer warm!
In der letzten Zeit werde ich immer wieder von den eiben Daheimgebliebenen gefragt: „Und, hast du dich schon an die Hitze gewöhnt?“ Da sage ich nur: „Welche Hitze?“ Zur kurzen Information für die Nicht-Geographen. Südafrika liegt so zwischen 25° und 36° südlicher Breite. Das heißt, in Europa wird es gerade Sommer und in Südafrika wird es Winter. Ja! Hier gibt es Jahreszeiten, wenn auch nicht ganz so stark ausgeprägt wie in Deutschland. Das Landesinnere liegt ist ein riesiges Hochplateau. Pretoria liegt auf1.370 Meter über NN, außerdem ist das Klima typischen kontinental geprägt. Das heißt, im Winter gibt es keinen Regen, Sonnenschein ist an den meisten Tagen garantiert und es ist in der Sonne schön warm. Sobald aber die Sonne untergeht (zurzeit 17:30) wird es sehr kalt, im Juli können die Temperaturen sogar auf 0°C sinken. Die Häuser hier sind nicht besonders gut insoliert und das Wort Zentralheizung haben die meisten Südafrikaner noch nie gehört. Also sitze ich abends mit Wollsocken und Wärmflasche auf dem Sofa. So, jetzt weißt ihr bescheid. Denkt an mich wenn ihr abends um acht Uhr auf dem Balkon oder auf der Neckarwiese sitzt. Ich sitze dann in Afrika, im Dunkeln mit Wärmflasche. Ich fahre jetzt in die nächste Mall und kaufe mir noch einen Pulli. Ich denke auch an Handschuhe und Mütze…
Donnerstag, 21. Mai 2009
Mittwoch, 20. Mai 2009
Immerwieder höre ich den Kommentar: "Du hast es gut! Du bist in Südafrika und hast ein aufregendes Leben." Irrtum!!! Ich wollte ja eigentlich mein Praxissemester im Ausland machen, damit ich mal aus dem kleinen, spießigen Heidelberg herauskomme. Da bin ich in Pretoria gelandet.... Zwar hat die Hauptstadt von Südafrika über eine Millionen Einwohner, doch ist es hier unglaublich konservativ und engstirnig und es gibt nicht unbedingt viel zu tun. Vor allem ohne Auto! Die Sonne geht zur Zeit schon um halb sechs unter und in der Dunkelheit wird es nicht empfohlen mit Minibustaxen zu fahren oder zu Fuß durch die Gegend zu laufen. Deshalb versuche ich am Wochenende rauszukommen und unter der Woche nach der Schule unterhalten mich die Girlmore Girls oder meine Mitbewohner.
Gleich gehe ich mit ner Freundin (mit Auto) ins Kino. Highlight!
Gleich gehe ich mit ner Freundin (mit Auto) ins Kino. Highlight!
Panik in der Frauen WG
Drei Mädels wollten sich nur einen gemütlichen Abend in Gammelklamotten, auf dem durchgesessenen Sofa mit ein paar Folgen Girlmore Girls machen. Und dann…. Schreck!!! Läuft eine riesige Ratte (vielleicht war es auch ne sehr große Maus) durch das Wohnzimmer!!! Ahhhh! Reaktion: Siehe Foto. Schlagartig, haben wir unseren mutigen Mitbewohner noch mehr vermisst, als wir es eh schon tun. Wo sind die Männer wenn man sie braucht? Die laufen mit Taschenlampe über das Schulgelände…. Die Sicherheitsleute! Die Rettung! Mit rufen und winken (wir konnten ja nicht unsere Position auf Stuhl und Sessel verlassen) Haben wir einen der Männer auf uns aufmerksam gemacht. Lächeln machte sich der Sicherheitsmann also auf Rattenjagt. So konnten wir doch noch mit Girlmore Girls den Rest des Abends genießen.
Samstag, 16. Mai 2009
J-Bay to Durban
Hallo zusammen, erst einmal muss ich mich entschuldigen, dass ihr in den letzten Wochen so wenig von mir gehört habt. Ich bin schreibfaul, eine andere Entschuldigung gibt es nicht. Manchmal weiß ich auch nicht so genau was aus meinem Leben hier spannend genug ist, dass es euch interessiert, aber nicht zu privat zum veröffentlichen.
Kleines Abdate seit dem letzten Eintrag bis Ostern. Schaut euch dazu die Fotos noch mal an, da werdet ihr viel wieder finden, über was ich schreibe. Wildcoast: Afrika, wie man es sich als Europäer vorstellt. Hügellandschaft und Xhosa Huts (siehe kleine runde Hütten auf Fotos) so weit man schauen kann. Die Xhosa sind ein südafrikanische Stamm, der an der Wildcoast (ehemalig: Transkei). Überall sieht man Frauen laufen über die Hügel laufen, die auf ihren Köpfen kilometerweit Feuerholz oder Wasser tragen und dazu noch ein Kleinkind an ihren Rücken gebunden haben. Man findet einsame Strände (wenn man die Kühe mal vernachlässigt), Schotterstraßen, auf den man Slalom um Menschen, Pferde, Kühe, Ziegen und unzählige Schlaglöcher (Resultat: 3 platte Reifen) fahren muss. Ab und zu kommt man in kleine Städte in denen es seriously crazy zugeht. Überall sind Menschen, die Städte wirken total überfüllt. An jeder Ecke wird an einer selbst zusammengebauten Ladentheke was verkauft, Müll so weit man schauen kann und vor jedem Geschäft ist ne lange Menschenschlange. Besonders freitags vor den Banken, denn dann ist payday und die meisten Leute werde Cash bezahlt und bringen das Geld zur Bank oder diejenigen, die ihren Lohn direkt aufs Konto bekommen wollen Geld abholen. Ungefähr eine Stunde von Umtata (Nelson Mandela Geburtsstadt) liegt am Ende der „Straße“ (eher Schlaglöcher mit ein wenig Straße), der Ort Coffee Bay direkt am Meer. Coffee Bay ist einer der größeren Orte an der Wild Coast. Und doch besteht er nur aus zwei Hostel, einem Hotel, einen Campingplatz, einen Supermarkt (mit nur einem kleinen Regal mit den kurzfristigen Bedarf) und einer Pizzeria. Hier vergisst man die Zeit. Auch wenn man nur drei Tage bleiben wollte, bleibt man doch ne Woche. Das Backpacker Hostel Coffee Shack (SA für Hütte) ist so was wie ein Club Hotel, nur dass die Luxuszimmer fehlen ;-) Dafür teilte ich mir eine traditionelle Xhosahütte mit Strohdach und Meerblick mit sechs anderen Backpackern. Man kann im Hostel lecker zu abend essen (träume immernoch von frischen Xhosa Brot), bekommt jeden Tag Progamm (Surfen, Wandern, Trommelunterricht, Klippenspringen, traditionelles Abendessen mit Tanz in the village) geboten wenn man mag und feiert abends in der Hausbar. Erst ganz am Ende bekommt man dann die Rechnung von allen Aktivitäten, Essen und Trinken. Da kommt es schon mal zu teuren Überraschungen. Aber man ist ja im Urlaub…. Falls jemand mal nach Südafrika kommen will, mein Tipp: Coffee Bay is the place to be!
Doch irgendwann musste ich mich doch verabschieden und bin weiter in Richtung Norden gefahren. Mdumbi ist ein super Surfspot. Der Ort besteht aus einem coolen Backpacker Hostel, einem kleinen Restaurant und rundherum ein paar Xhosa huts. Das war es auch schon. Das nächste Highlight war das grossartige Hostel Mantis & the Moon in Umzumbe 100 km von Durban. Hier wird das Klima langsam tropisch und das Hostel wurde quasi im Jungle zwischen Bananatrees gebaut. Hier kann man im Baumhaus, im Tipi, in romantischen Holzhütten oder im Dorm schlafen. Es gibt einen kalten Pool und einen warmen Whirlpool (sehr gut für einen entspannten Abend mit einen Gläschen Wein). In der Bar ist die ganze Nacht Party angesagt.
Osterssonntag bin ich dann in Durban (SA:Durbs) angekommen. Weil es so unglaublich heiss war, dachte ich mir, ich gehe ich mal ne Runde zum Stand. Schock! So viele Menschen am Strand hatte ich in Afrika noch nicht gesehen. Es erinnerte mich an Italien, wo man erst mal nach ein Stückchen freie Fläche fürs Handtuch suchen muss... Ich war nicht besonders traurig, dass ich am nächsten Tag die 600km zurück nach Pretoria fahren musste...
So, das war in „Kurzfassung“ der Rest von meinen Osterferien. Was so während der Schulzeit in Pretoria passiert, berichte ich das nächste Mal :-)
Kleines Abdate seit dem letzten Eintrag bis Ostern. Schaut euch dazu die Fotos noch mal an, da werdet ihr viel wieder finden, über was ich schreibe. Wildcoast: Afrika, wie man es sich als Europäer vorstellt. Hügellandschaft und Xhosa Huts (siehe kleine runde Hütten auf Fotos) so weit man schauen kann. Die Xhosa sind ein südafrikanische Stamm, der an der Wildcoast (ehemalig: Transkei). Überall sieht man Frauen laufen über die Hügel laufen, die auf ihren Köpfen kilometerweit Feuerholz oder Wasser tragen und dazu noch ein Kleinkind an ihren Rücken gebunden haben. Man findet einsame Strände (wenn man die Kühe mal vernachlässigt), Schotterstraßen, auf den man Slalom um Menschen, Pferde, Kühe, Ziegen und unzählige Schlaglöcher (Resultat: 3 platte Reifen) fahren muss. Ab und zu kommt man in kleine Städte in denen es seriously crazy zugeht. Überall sind Menschen, die Städte wirken total überfüllt. An jeder Ecke wird an einer selbst zusammengebauten Ladentheke was verkauft, Müll so weit man schauen kann und vor jedem Geschäft ist ne lange Menschenschlange. Besonders freitags vor den Banken, denn dann ist payday und die meisten Leute werde Cash bezahlt und bringen das Geld zur Bank oder diejenigen, die ihren Lohn direkt aufs Konto bekommen wollen Geld abholen. Ungefähr eine Stunde von Umtata (Nelson Mandela Geburtsstadt) liegt am Ende der „Straße“ (eher Schlaglöcher mit ein wenig Straße), der Ort Coffee Bay direkt am Meer. Coffee Bay ist einer der größeren Orte an der Wild Coast. Und doch besteht er nur aus zwei Hostel, einem Hotel, einen Campingplatz, einen Supermarkt (mit nur einem kleinen Regal mit den kurzfristigen Bedarf) und einer Pizzeria. Hier vergisst man die Zeit. Auch wenn man nur drei Tage bleiben wollte, bleibt man doch ne Woche. Das Backpacker Hostel Coffee Shack (SA für Hütte) ist so was wie ein Club Hotel, nur dass die Luxuszimmer fehlen ;-) Dafür teilte ich mir eine traditionelle Xhosahütte mit Strohdach und Meerblick mit sechs anderen Backpackern. Man kann im Hostel lecker zu abend essen (träume immernoch von frischen Xhosa Brot), bekommt jeden Tag Progamm (Surfen, Wandern, Trommelunterricht, Klippenspringen, traditionelles Abendessen mit Tanz in the village) geboten wenn man mag und feiert abends in der Hausbar. Erst ganz am Ende bekommt man dann die Rechnung von allen Aktivitäten, Essen und Trinken. Da kommt es schon mal zu teuren Überraschungen. Aber man ist ja im Urlaub…. Falls jemand mal nach Südafrika kommen will, mein Tipp: Coffee Bay is the place to be!
Doch irgendwann musste ich mich doch verabschieden und bin weiter in Richtung Norden gefahren. Mdumbi ist ein super Surfspot. Der Ort besteht aus einem coolen Backpacker Hostel, einem kleinen Restaurant und rundherum ein paar Xhosa huts. Das war es auch schon. Das nächste Highlight war das grossartige Hostel Mantis & the Moon in Umzumbe 100 km von Durban. Hier wird das Klima langsam tropisch und das Hostel wurde quasi im Jungle zwischen Bananatrees gebaut. Hier kann man im Baumhaus, im Tipi, in romantischen Holzhütten oder im Dorm schlafen. Es gibt einen kalten Pool und einen warmen Whirlpool (sehr gut für einen entspannten Abend mit einen Gläschen Wein). In der Bar ist die ganze Nacht Party angesagt.
Osterssonntag bin ich dann in Durban (SA:Durbs) angekommen. Weil es so unglaublich heiss war, dachte ich mir, ich gehe ich mal ne Runde zum Stand. Schock! So viele Menschen am Strand hatte ich in Afrika noch nicht gesehen. Es erinnerte mich an Italien, wo man erst mal nach ein Stückchen freie Fläche fürs Handtuch suchen muss... Ich war nicht besonders traurig, dass ich am nächsten Tag die 600km zurück nach Pretoria fahren musste...
So, das war in „Kurzfassung“ der Rest von meinen Osterferien. Was so während der Schulzeit in Pretoria passiert, berichte ich das nächste Mal :-)
Freitag, 17. April 2009
Unglaublich aber leider wahr!!
Mein Mitbewohner hat schon einen kurzen Blogeintrag über die derzeitige Situation an der DSP geschrieben.
http://chubby1985.blogspot.com/2009/04/tragodie-der-deutschen-schule.html
http://chubby1985.blogspot.com/2009/04/tragodie-der-deutschen-schule.html
Mittwoch, 1. April 2009
On the road...
Am letzten Freitag hat sich meine Reisegruppe auf 4 Maedels verkleinert und wir haben Cape Town in unserem chicen roten Auto verlassen. Der Plan ist so viel wie moeglich von der Ostkueste zu sehen und am Ostermontag wieder in Pretoria anzukommen.
Die high lights waren bis jetzt waren: Wahnsinnig grosse Sandduenen, so dass man denken koennte man waere in der Wueste, Kanufahren im National Park, surfen und reiten am traumhaften Strand. Die letzten Tage sind wir in Backpacker abgestiegen, die direkt auf dem Strand gebaut wurden. Morgens Zaehneputzen mit Meerblick und danach erst mal eine Runde Joggen am Stand. Abends ein lecker Savanna trinken und am Strand am Lagerfeuer die Milchstrasse bewundern. Ich koennte mich an so ein Leben gewoehnen.
So bald man hier aus den Grossstadten rauskommt, ist es auch nicht mehr so wild mit der Kriminalitaet. Man sieht Haeuser ganz ohne Mauer und Stacheldratzaun!!! Ich fuehle mich sicher genug alleine rumzulaufen (nicht nachts), die Leute sind viel relaxter und die Natur ist sehr beeindruckend. Mal faehren wir durch Wuestenaehnliche Landschaften und eine Stunde spaeter koennte man denken wir waeren in den Alpen. Dann staendig lange weisse Sandstraende... Bin gerade in Jeffrey’s Bay. It’s all about surfing and shopping! Hier gibt es Outletstores von allen Surfermarken und ich war erst mal richtig gross shoppen! J Morgen gehen wir Sandboarden. Wie Snowboarden nur auf Sand. Habe ich voll bock drauf ;-)
Sehr bald gibt es neue tolle Fotos...
Die high lights waren bis jetzt waren: Wahnsinnig grosse Sandduenen, so dass man denken koennte man waere in der Wueste, Kanufahren im National Park, surfen und reiten am traumhaften Strand. Die letzten Tage sind wir in Backpacker abgestiegen, die direkt auf dem Strand gebaut wurden. Morgens Zaehneputzen mit Meerblick und danach erst mal eine Runde Joggen am Stand. Abends ein lecker Savanna trinken und am Strand am Lagerfeuer die Milchstrasse bewundern. Ich koennte mich an so ein Leben gewoehnen.
So bald man hier aus den Grossstadten rauskommt, ist es auch nicht mehr so wild mit der Kriminalitaet. Man sieht Haeuser ganz ohne Mauer und Stacheldratzaun!!! Ich fuehle mich sicher genug alleine rumzulaufen (nicht nachts), die Leute sind viel relaxter und die Natur ist sehr beeindruckend. Mal faehren wir durch Wuestenaehnliche Landschaften und eine Stunde spaeter koennte man denken wir waeren in den Alpen. Dann staendig lange weisse Sandstraende... Bin gerade in Jeffrey’s Bay. It’s all about surfing and shopping! Hier gibt es Outletstores von allen Surfermarken und ich war erst mal richtig gross shoppen! J Morgen gehen wir Sandboarden. Wie Snowboarden nur auf Sand. Habe ich voll bock drauf ;-)
Sehr bald gibt es neue tolle Fotos...
Dienstag, 24. März 2009
Cape Town
Unterrichten an der deutschen Schule ist super, aber Urlaub ist noch viel besser!!!
Seit letzten Freitag bin ich mit tollen Leuten in Cape Town! Ich fühle mich hier viel sicherer als in Pretoria (obwohl gestern einer Freundin die Tasche geklaut wurde) und genieße es in dieser tollen Stadt rumzulaufen. Strand, Berge, Shoppen, Feiern...hier fühle ich mich wohl :-)
Ich habe schon so viel erlebt in dieser kurzen Zeit. Zum Beispiel habe ich nette Südafrikaner getroffen, deren Telefonnummer ich von einem Freund in Miami (Jason, travelmate aus Oz) bekommen habe. Reisen bringt die Welt zusammen... Elle hat mich also zu einem Sundowner (Drink zum Sonnenuntergang) zum Stand mitgenommen und Maurice hat mich toll zum Fischessen eingeladen und mir ein paar angesagte Clubs gezeigt. Es ist echt das Beste Leute zu haben, die die Stadt kennen, so lernt man auch Orte kennen die nicht im Reiseführer stehen. Für alle die je nach Cape Town kommen: Fahr zum Llandudno Bay! Ein traumhafter Strand an dem auch das coole Springfoto von Jenny und mir entstanden ist.
Gestern sind wir mit der ganzen Truppe Tour (7 Leute) auf den Tafelberg gelaufen. Nach guten 5 Stunden Einsamkeit mit wunderschöner Aussicht kamen wir erschöpft auf dem Gipfel an. Dort warteten auf uns schon viele gut gestylte Touristen mit Flipflops, welche gemütlich mit der Seilbahn raufgefahren waren. Mhmm, schon ein wenig deprimierend, aber der Aufstieg hat sich troztdem gelohnt und wir sind dann auch enspannt mit der Seilbahn runter gefahren.
Am Abend dann schön Krokodil, Springbock, Strauß und so ein Zeug bei Mama Africa essen... Ein schöner Tag in Afrika!
Heute waren wir am Kap der guten Hoffnung. Dort haben wir kleine süße Pinguine bei unanständigen Sachen und beim Brüten beobachtet und am Cape Point einen atemberaubenden Sonnenuntergang beobachtet! Auf dem Rückweg sogar ein paar Kudus (auch sehr lecker), einen Strauß (yummy), Paviane und ein fettes Stachelschwein gesehen :-) Es ist so toll wieder an der Küste zu sein! Es fasziniert mich immer wieder! Zitat von Jenny, die auch 2004 in Australien war: "Warum sieht es eingentlich am Ende der Welt überall gleich aus?" Es stimmt schon, sehr viel erinnert mich hier an meine Zeit in Australien, besonnders die Landschaft! Doch die Menschen (besonders diese, die keinen brittischen Hintergrund haben) und die Tiere sind ganz anders! Alles ist hier viel langsamer und schon gar nicht klappt alles auf Anhieb. Meine Gedult wird hier auf jeden Fall auf die Probe gestellt, da warten ja nicht wirklich meine Stärke ist... Um nur ein paar Beispiele zu nennen: Mein Flug von Jo'bung nach C T war überbucht und der Ersatz zu spät, die Packer im Supermakt bewegen sich in Zeitlupe und bis ein Mini Bus Taxi losfährt, muss man warten bis es vollgestopft ist. Morgen fahren wir nach Robeen Island, die Insel auf der Nelson Mandela 27 Jahre lang eingespeert war! Am Freitag geht es dann die Ostküste hoch! Gonna hit the road! Freu mich schon! Aber überlege jetzt schon noch mal für ein Wochenende nach C T zu fliegen!
Montag, 9. März 2009
Adventure weekend at Blyde River




Letztes Wochenende war mal wieder ein aufregendes Wochenende. Mit zwei voll geladenen Autos sind wir am Samstag sehr früh am Morgen vier Stunden in Richtung Nord-Osten/ Krüger Park gestartet. Das Ziel war der fast 30km lange Blyde River‘s Canyon, eine der beeindrucktesten Landschaftszenerien in Südafrika (laut Lonely Planet). Am ersten Tag sind wir hauptsächlich von einem zum nächsten atemberaubenden Aussichtspunkten gefahren, von denen wir unglaublich weit in den Canyon und sogar bis in den Kruger park schauen konnten. Ein in fantastisches Gefühl von Freiheit überkam mich und ich war überwältigt von der Schönheit dieses Landes …
Am Abend nach dem wir uns mit super leckeren gefüllten Pfannkuchen den Bauch vollgeschlagen hatten, gab es nur noch ein Ort wo wir hin wollten. In den beheizten Pool unseres Hostels mit einem Glas südafrikanischen Rotwein. Das ist ein Leben…. Das einzige überzeugende Argument mich dort wegzulocken, war eine nächtliche Spitztour zu einem der wunderschönen Wasserfälle. Ein sehr romantischer Anblick so ein Wasserfall im Vollmondlicht mit kleinen selbstleuchtenden Pilzen runter rum.
Die Nacht im 9er Dorm war nach diesem langen Tag sehr erholsam. Auf jeden Fall für diejenigen (ich) die Oropacks mitgebracht hatten ;-).
Der nächste Tag ging wieder früh los. Drei von unserer Truppe sind in den Krüger Park zum Tiere gucken gefahren und die mehr abenteuerlustigen haben sich als Start in den Tag erst mal von einer 50 m hohen Brücke gestürzt. siehe Youtube http://www.youtube.com/watch?v=ug8EFfI9xck. Kein Bungee Jump, sondern sog. ein Bridge Swing. Nicht ganz so schlimm wie Bungee, eher ne rissige Schaukel mit nur einem sehr kurzen freien Fall. Aber glaubt mir, es ist spannend genug!!!!
Nach dem Bridge Swing war eine vier Stunden Canyon Tour angesagt. Mit Neoprenanzügen und Helmen Ausgerüstet ging es über Stock du Stein, über und unter Wasserfälle, durch und mit reißenden Gebirgsbächen. Wir sind von Wasserfällen gesprungen, an Bäumen runtergerutscht und auf rutschige Felsen geschlittert. Alles im Ganzen, eine richtige Adventure tour :-)
Am Sonntagabend sind wir dann erschöpft, aber glücklich wieder an der DSP angekommen. Schönes Wochenende…
Nächstes Wochenende geht es mit der ganzen Stufe sieben auf Klassenfahrt zum Zelten….
Am Abend nach dem wir uns mit super leckeren gefüllten Pfannkuchen den Bauch vollgeschlagen hatten, gab es nur noch ein Ort wo wir hin wollten. In den beheizten Pool unseres Hostels mit einem Glas südafrikanischen Rotwein. Das ist ein Leben…. Das einzige überzeugende Argument mich dort wegzulocken, war eine nächtliche Spitztour zu einem der wunderschönen Wasserfälle. Ein sehr romantischer Anblick so ein Wasserfall im Vollmondlicht mit kleinen selbstleuchtenden Pilzen runter rum.
Die Nacht im 9er Dorm war nach diesem langen Tag sehr erholsam. Auf jeden Fall für diejenigen (ich) die Oropacks mitgebracht hatten ;-).
Der nächste Tag ging wieder früh los. Drei von unserer Truppe sind in den Krüger Park zum Tiere gucken gefahren und die mehr abenteuerlustigen haben sich als Start in den Tag erst mal von einer 50 m hohen Brücke gestürzt. siehe Youtube http://www.youtube.com/watch?v=ug8EFfI9xck. Kein Bungee Jump, sondern sog. ein Bridge Swing. Nicht ganz so schlimm wie Bungee, eher ne rissige Schaukel mit nur einem sehr kurzen freien Fall. Aber glaubt mir, es ist spannend genug!!!!
Nach dem Bridge Swing war eine vier Stunden Canyon Tour angesagt. Mit Neoprenanzügen und Helmen Ausgerüstet ging es über Stock du Stein, über und unter Wasserfälle, durch und mit reißenden Gebirgsbächen. Wir sind von Wasserfällen gesprungen, an Bäumen runtergerutscht und auf rutschige Felsen geschlittert. Alles im Ganzen, eine richtige Adventure tour :-)
Am Sonntagabend sind wir dann erschöpft, aber glücklich wieder an der DSP angekommen. Schönes Wochenende…
Nächstes Wochenende geht es mit der ganzen Stufe sieben auf Klassenfahrt zum Zelten….
Dienstag, 3. März 2009


Es tut mir leid, dass ich im Moment so schreibfaul bin... Es ist zwar nicht so, dass ich mich hier ueberarbeite, jedoch muss ich neben unterrichten und hospitieren auch noch Tennis- und Volleyball spielen, im Pool schwimmen, shoppen gehen, Painball spielen, faul in der sonne liegen und am Wochenende das wilde Afrika entdecken. Ihr seht also, ich habe viel zu tun… ;-)
Die Schueler hier an der DSP sind alle super lieb und machen immer alles ganz toll mit. An der DSP koenne die Lehrer echt nicht meckern….
Unter der Woche passiert in meinem Praktikantenleben nicht viel, was fuer die "Aussenwelt" interessant waere. Ich kann auch gar nicht wirklich viel machen ohne Auto. :-( Oeffentliche Verkehrsmittel gibt es hier kaum und nach Einbruch der Dunkelheit fuer blonde deutsche Praktikantenin auch nicht zu empfehlen. Ich habe mir ein Fahrrad organisiert, damit kann ich wenigstens selbststaendig zum Supermarkt fahren. Wow…. :-) Bis auf beim Supermarkt war ich noch nie irgendwo alleine. Komme mir vor als ware ich wieder 12 Jahre alt, aber so ist das eben hier…. Waere ja auch langweilig wenn ich mein Leben genauso wie in Heidelberg einfach weiterleben koennte.
Vorletztes Wochenende habe ich ein Stueck Afrika gesehen wie man es aus dem Bilderbuecher kennt. Habe viele tolle Tiere wie Nashorn, Elefant, Zebra und Flusspferd zum ersten mal in Freiheit gesehen. Unglaublich tolles Gefuehl … Anders als im Zoo, waren wir Menschen im Kaefig (Auto oder kleine umzaeunte Wege) und die Tiere konnten und in Ruhe beobachten… Einen tollen Bericht ueber unser Safari Wochenende findet ihr auf dem Blog von meinen grossartigen ;-) Mitbewohner, Mitpraktikant, Tennispartner und Freizeit Entertainer Sandro. http://chubby1985.blogspot.com/
Letztes Wochenende war leider Regen vorraus gesagt, deswegen hatten wir Praktikanten keine aufregende Wochenendtour geplant, jedoch waren wie mit ein paar Leuten Paintball spielen! So ein riessen Spass!!! Aber auch verdammt schmerzhaft!!!!
So, mal wieder zu viel rumgelabert, aber so kennt ihr mich ja... lol
Dieses Wochenende geht es vielleicht wieder irgendwo hin, mal sehen, ihr werdet es erfahren….
Viele Gruesse an alle aus Pretoria von der schon gut gebraeunten Kirsten :-)
Die Schueler hier an der DSP sind alle super lieb und machen immer alles ganz toll mit. An der DSP koenne die Lehrer echt nicht meckern….
Unter der Woche passiert in meinem Praktikantenleben nicht viel, was fuer die "Aussenwelt" interessant waere. Ich kann auch gar nicht wirklich viel machen ohne Auto. :-( Oeffentliche Verkehrsmittel gibt es hier kaum und nach Einbruch der Dunkelheit fuer blonde deutsche Praktikantenin auch nicht zu empfehlen. Ich habe mir ein Fahrrad organisiert, damit kann ich wenigstens selbststaendig zum Supermarkt fahren. Wow…. :-) Bis auf beim Supermarkt war ich noch nie irgendwo alleine. Komme mir vor als ware ich wieder 12 Jahre alt, aber so ist das eben hier…. Waere ja auch langweilig wenn ich mein Leben genauso wie in Heidelberg einfach weiterleben koennte.
Vorletztes Wochenende habe ich ein Stueck Afrika gesehen wie man es aus dem Bilderbuecher kennt. Habe viele tolle Tiere wie Nashorn, Elefant, Zebra und Flusspferd zum ersten mal in Freiheit gesehen. Unglaublich tolles Gefuehl … Anders als im Zoo, waren wir Menschen im Kaefig (Auto oder kleine umzaeunte Wege) und die Tiere konnten und in Ruhe beobachten… Einen tollen Bericht ueber unser Safari Wochenende findet ihr auf dem Blog von meinen grossartigen ;-) Mitbewohner, Mitpraktikant, Tennispartner und Freizeit Entertainer Sandro. http://chubby1985.blogspot.com/
Letztes Wochenende war leider Regen vorraus gesagt, deswegen hatten wir Praktikanten keine aufregende Wochenendtour geplant, jedoch waren wie mit ein paar Leuten Paintball spielen! So ein riessen Spass!!! Aber auch verdammt schmerzhaft!!!!
So, mal wieder zu viel rumgelabert, aber so kennt ihr mich ja... lol
Dieses Wochenende geht es vielleicht wieder irgendwo hin, mal sehen, ihr werdet es erfahren….
Viele Gruesse an alle aus Pretoria von der schon gut gebraeunten Kirsten :-)
Mittwoch, 18. Februar 2009
Besuch der Township Schools
Gestern haben wir (Praktikanten+neue Lehrer) zwei der 35 Partnerschulen der Deutschen Schule Pretoria (kurz:DSP) für einen Tag besucht. Die Schulen liegen in sogenannten Townships und werden ausschlieβlich von Schwarzen besucht und geführt. Die erste Begegnung von uns zehn Bleichgesicher mit den Schülern auf dem Schulhof war zunächst beidseitig schüchtern, aber neugierig. Genauso wie ich noch nie hunderte von schwarzen Kindern in Schuluniform gesehen haben, ist es für diese Schüler ungewöhnlich Weiβe in ihrer Schule zu sehen. Nach kurzem Beschnuppern und spätestens sobald die erste von uns ihrer Digitalcamera rausgeholt hatten, war jedoch jede Berührungsangst verloren. An diesem Tag habe ich ungefähr 80 kleine schwarze Hände geschüttelt, denke jeder wollte mal wissen wie sich so weiβe Haut anfühlt, oder sowas…Total süβ, diese kleinen schwarzen Kinder mit ihrern groβen brauen Augen… Ich hätte es allerdings bevorzugt das Händeschütteln VOR dem Mittagessen hinter mich zu bringen, denn Besteck gibt es an dieser Schule nicht! Naja, wollte schon immer ne Mischung aus Pub (Maismehl mit Milch Matsche) und 80 verschieden Speichelsorten an meiner Hand kleben haben…
Ich bin mir nicht ganz sicher warum alle Kinder dort so auf Digifotos abgehen. Um irgendwie aufs Foto zukommen habe sie mich und sich gegenseiting fast über den Haufen gerannt. Super lustig… (siehe Fotos)
Die paar Stunden Unterricht die ich gesehen habe liefen so ab, dass sich 43 bis 60 Schüler in einen kleinen Klassenraum gequetscht haben und dem Lehrer vorne ab und zu ein paar auswendig gelernte Antworten gelieferten. Traurig…
Auf dem Rückweg haben wir dann gesehen wo viele der Kinder, die wir in der Schule getroffen haben mit ihren Familien leben. Schaut euch die Fotos an, habe dafü keine Worte…
Dieser “Ausflug” war auf jeden Falle eine sehr interessante Erfahrung, daran habe ich mal wieder gesehen wie verdammt gut es uns in Deutschland geht!
Morgen darf ich wieder versuchen der 11b ein wenig Mathe beizubringen, dass muss ich jetzt mal vorbereiten. Bin ja nicht im Urlaub hier… ;-)
Am Wochenende fahren wir nach Pilanesberg einem Nationalpark. Wilde Tiere gucken, Zelten und so… Freu mich drauf und ihr könnt euch sehr wahrscheinlih auf schöne Fotos freuen.
Ich bin mir nicht ganz sicher warum alle Kinder dort so auf Digifotos abgehen. Um irgendwie aufs Foto zukommen habe sie mich und sich gegenseiting fast über den Haufen gerannt. Super lustig… (siehe Fotos)
Die paar Stunden Unterricht die ich gesehen habe liefen so ab, dass sich 43 bis 60 Schüler in einen kleinen Klassenraum gequetscht haben und dem Lehrer vorne ab und zu ein paar auswendig gelernte Antworten gelieferten. Traurig…
Auf dem Rückweg haben wir dann gesehen wo viele der Kinder, die wir in der Schule getroffen haben mit ihren Familien leben. Schaut euch die Fotos an, habe dafü keine Worte…
Dieser “Ausflug” war auf jeden Falle eine sehr interessante Erfahrung, daran habe ich mal wieder gesehen wie verdammt gut es uns in Deutschland geht!
Morgen darf ich wieder versuchen der 11b ein wenig Mathe beizubringen, dass muss ich jetzt mal vorbereiten. Bin ja nicht im Urlaub hier… ;-)
Am Wochenende fahren wir nach Pilanesberg einem Nationalpark. Wilde Tiere gucken, Zelten und so… Freu mich drauf und ihr könnt euch sehr wahrscheinlih auf schöne Fotos freuen.
Dienstag, 17. Februar 2009
Valentin's weekend
Hatte ein grossartiges Wochenende. Ein Valentine's Date mit suessen Loewen Kindern und einen Sonnstagsausflug mit Schulleiter, Hausmeister und Mitbewohnern. Hier sagen Fotos mehr als tausend Worte. Schaut euch auch mal bei youtube das video an, das ich von meinem Mitbewohner gemacht habe. Hihi, sehr lustig... sucht nach "lion bites boy in his ass"
Freitag, 13. Februar 2009
Erster Eindruck von Pretoria
Hallo meine Lieben,
Mein erster Blogeintrag! Die Seite hat noch eine sehr grobe Rohfassung, aber (wie mein Mitpraktikant sagte) “Athen wurde auch nicht in einer Nacht erbaut ”. Oder so was ähnliches…
Ich bin nun schon seit zehn Tagen in Pretoria. Es fühlt sich noch gar nicht wirklich so an als währe ich in so sehr weit weg von Deutschland, denn alles und jeder an der Schule ist sehr deutsch. Passiert ist bis jetzt nicht besonders viel, aber mir geht es gut und ich erhole mich erst einmal ein wenig von der stressigen Klausurphase. In der Schule wurde ich von Lehrern und Schülern herzlich aufgenommen. Ich wohne mit ein paar anderen Praktikanten auf dem riesigem eingezaeunten Schulgelände. Meine neuen Mitbewohner sind zum Glück alle super nett und echt cool drauf! Doch an meine Hauptstrasse WG kommt wohl niemand dran ;-) Unser Häuschen steht zwischen 25x25m grossen Pool, Sporthalle, Tennis-, Fußball und Beachvolleyballplatz. Werde hier noch richtig sportlich ;-) Die Schule ist echt super, gar nicht so typisch Privatschule. Es gibt sogar ca 30% Schwarze, die aus Township Schulen kommen. Wow… und das in einem Land wo der größte Teil der Bevölkerung schwarz ist…
Ich bin noch nicht lange hier, aber was ich schon gut mitbekommen habe, ist “schwarz/weiss Malerei“ ist hier sehr präsent. Die Weissen haben große Angst vor den "bösen" schwarzen Menschen und verstecken sich hinter grossen Mauern. Ich muss mich erst mal an den Anblick gewöhnen, dass alle Hauser um mauert sind oder die Menschen in einer so genannten gated community (alte Geographin ;-) ) leben. Mein Eindruck ist, die Gefahr ist gross, doch die Angst ist noch viel groesser. Man sieht fast ausschließlich Schwarze auf der Strasse, denn die Weissen fahren mit ihrem Auto hoechstens zur Arbeit oder zur Shopping Mal und zurueck. Das Nachtleben in Pretoria ist nicht gerade der Wahnsinn. Obwohl die Stadt von der Einwohnerzahl groesser als Koeln ist, sind die Möglichkeiten zum Ausgehen sehr eingeschränkt. Zwar gibt es viele Studenten, jedoch sind diese hier meistens im Alter von 17 bis 22 Jahren. Das komme ich mir mit meinen 24 Jahren schon alt vor…
Egal, bin ja schiesslich zum Arbeiten hier und nicht zum Feiern *lol*
Die letzten Tage hat es so viel geregnet, dass sogar zwei Mal die Gänge der Schule und das Lehrerzimmer unter Wasser stand, aber heute scheint endlich wieder die Sonne, wie es sich fuer Afrika gehoert. *freu*
Letztes Wochenende haben wir uns Mountainbikes geliehen und sind damit durch ein kleines National Resort gefahren, man sagte uns dass man da direkt an den Zebras vorbei fahren kann. Nur leider haben wir keine Zebras weit und breit gesehen und das Resort war von zwei Autobahnen umgeben. Sehr romantisch…. Nett war es auf jeden Fall aber trotzem.
Morgen fahre ich mit ein paar Leuten in den Lionspark , ein wenig Löwen gucken… Und für Sonntag hat unser Schulleiter und der Hausmeister uns zu einer 4WD (Gelaendewagen) Tour durch einen kleinen Nationalpark mit anschließend Grillen eingeladen. Freue mich total , hoffe ich werde dort endlich mal ein paar Tiere sehen ;-)
Die Internetverfuegbarkeit ist nicht so doll wie in Deutschland. Es ist langsam, nur bis ca halb fuenf Verfuegbar und am Wochenende muesste ich ins Internetcafe, weil die Schule ja zu hat. Ausserdem ist facebook an der Schule gesperrt L Also bitte verzeiht mir, wenn ich nicht immer ganz so schnell zurueckschreibe.
Werde naechste Woche auch mal ein paar Fotos hochladen!
Freue mich auch ueber Geschichten und News aus der Heimat.
Ganz lieben Gruess aus Pretoria
Kirsten
Mein erster Blogeintrag! Die Seite hat noch eine sehr grobe Rohfassung, aber (wie mein Mitpraktikant sagte) “Athen wurde auch nicht in einer Nacht erbaut ”. Oder so was ähnliches…
Ich bin nun schon seit zehn Tagen in Pretoria. Es fühlt sich noch gar nicht wirklich so an als währe ich in so sehr weit weg von Deutschland, denn alles und jeder an der Schule ist sehr deutsch. Passiert ist bis jetzt nicht besonders viel, aber mir geht es gut und ich erhole mich erst einmal ein wenig von der stressigen Klausurphase. In der Schule wurde ich von Lehrern und Schülern herzlich aufgenommen. Ich wohne mit ein paar anderen Praktikanten auf dem riesigem eingezaeunten Schulgelände. Meine neuen Mitbewohner sind zum Glück alle super nett und echt cool drauf! Doch an meine Hauptstrasse WG kommt wohl niemand dran ;-) Unser Häuschen steht zwischen 25x25m grossen Pool, Sporthalle, Tennis-, Fußball und Beachvolleyballplatz. Werde hier noch richtig sportlich ;-) Die Schule ist echt super, gar nicht so typisch Privatschule. Es gibt sogar ca 30% Schwarze, die aus Township Schulen kommen. Wow… und das in einem Land wo der größte Teil der Bevölkerung schwarz ist…
Ich bin noch nicht lange hier, aber was ich schon gut mitbekommen habe, ist “schwarz/weiss Malerei“ ist hier sehr präsent. Die Weissen haben große Angst vor den "bösen" schwarzen Menschen und verstecken sich hinter grossen Mauern. Ich muss mich erst mal an den Anblick gewöhnen, dass alle Hauser um mauert sind oder die Menschen in einer so genannten gated community (alte Geographin ;-) ) leben. Mein Eindruck ist, die Gefahr ist gross, doch die Angst ist noch viel groesser. Man sieht fast ausschließlich Schwarze auf der Strasse, denn die Weissen fahren mit ihrem Auto hoechstens zur Arbeit oder zur Shopping Mal und zurueck. Das Nachtleben in Pretoria ist nicht gerade der Wahnsinn. Obwohl die Stadt von der Einwohnerzahl groesser als Koeln ist, sind die Möglichkeiten zum Ausgehen sehr eingeschränkt. Zwar gibt es viele Studenten, jedoch sind diese hier meistens im Alter von 17 bis 22 Jahren. Das komme ich mir mit meinen 24 Jahren schon alt vor…
Egal, bin ja schiesslich zum Arbeiten hier und nicht zum Feiern *lol*
Die letzten Tage hat es so viel geregnet, dass sogar zwei Mal die Gänge der Schule und das Lehrerzimmer unter Wasser stand, aber heute scheint endlich wieder die Sonne, wie es sich fuer Afrika gehoert. *freu*
Letztes Wochenende haben wir uns Mountainbikes geliehen und sind damit durch ein kleines National Resort gefahren, man sagte uns dass man da direkt an den Zebras vorbei fahren kann. Nur leider haben wir keine Zebras weit und breit gesehen und das Resort war von zwei Autobahnen umgeben. Sehr romantisch…. Nett war es auf jeden Fall aber trotzem.
Morgen fahre ich mit ein paar Leuten in den Lionspark , ein wenig Löwen gucken… Und für Sonntag hat unser Schulleiter und der Hausmeister uns zu einer 4WD (Gelaendewagen) Tour durch einen kleinen Nationalpark mit anschließend Grillen eingeladen. Freue mich total , hoffe ich werde dort endlich mal ein paar Tiere sehen ;-)
Die Internetverfuegbarkeit ist nicht so doll wie in Deutschland. Es ist langsam, nur bis ca halb fuenf Verfuegbar und am Wochenende muesste ich ins Internetcafe, weil die Schule ja zu hat. Ausserdem ist facebook an der Schule gesperrt L Also bitte verzeiht mir, wenn ich nicht immer ganz so schnell zurueckschreibe.
Werde naechste Woche auch mal ein paar Fotos hochladen!
Freue mich auch ueber Geschichten und News aus der Heimat.
Ganz lieben Gruess aus Pretoria
Kirsten
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