Am Samstag vor 17 Tagen habe ich also Pretoria verlassen um mich auf dem Weg für meine große southern Africa Tour zu machen. Für einen wunderbaren Start habe ich erst mal eine dicke Erklältung bekommen. Habe ja die ganze Zeit in der Schule mit Herbstkranken Kindern abgehangen, da musste es mich ja irgendwann erwischen.
Mein erstes Ziel war Durban, welches ich bequem, schnell und günstig mit dem Flugzeug, trotz dicken Schnupfen erereichen konnte. Ich war verabredet mit meinem Kumpel Maurice aus Kapstadt. Sein Flugzeug von P.E. (Port Elisabeth) konnte nur leider nicht wegen schlechen Wetter starten. Also habe ich den Mietwagen abgeholt und bin erst mal alleine in ein einfachen Backpacker eingecheckt und zum Strand gefahren. Zum Glück konnte er doch noch einen späten Flug am selben Tag bekommen. Er gehört schon zu arbeitenden Gesellschaft und wollte daher nicht in Backpackern übernachten. Naja, ich war auch mit dem 4Sterne Hotel um die Ecke von meinem etwas schmutzigen Backpacker Hostel in welches er mich mitgenommen hat ganz zufrieden :-)
Fuer drei Tage bin in ich in das Suedafrikanische Luxusleben eingetaucht. Wir übernachteten in den schoensten Hotels in den Midlands und in den Drakensbergen (they call it "the south african alps") und haben immer super gut gegessen. Ich kam sogar in den Genuss eines Helikopter Rundflugs. Zwischendurch dachte ich mir: Wir könnten eine ganze Familie für viele Wochen ernähren von dem Geld was Maurice in drei Tagen ausgegeben hat. In diesem Land kann man ein super Leben wie in Europa leben, wenn man das nötige kleingeld hat. Jedoch die meisten Menschen kämpfen ums Ueberleben.... Beide Lebensstile leben Seite an Seite. That is SAR! Viele Südafrikaner wissen nicht wie man eine Waschmaschiene bediehnt, weil sie entweder ein Hausmaedchen haben,sich keine leisten können oder sogar ihre Wäsche im Fluss waschen. Ein Land voller Gegensätze!
Maurice ist nach ein paar Tagen wieder nach Kapstadt geflogen und ich bin in den Bergen geblieben. Von dem Hotelleben in einen netten Backpacker am Fusse des Sani Passes (Passstrasse zwischen SA und Lesotho). Im Hostel waren nur drei Gäste, inklusive mir. Nachts war es verdammt kalt und ich war über den offenen Kamin in der Bar und die Wärmflasche in meinem Bett sehr froh. In Pretoria hatte ich ein Päckchen orginal deutschen Glühfix gefunden und ich beglueckte die beiden anderen Gaeste mit Glühwein. Am naechsten Tag haben wir zu dritt eine schöne fünf Stunden Wanderung durch die Drakensberge gemacht (siehe Fotos).
Den folgenden Tag sind wir dann zu fünft den Sani Pass hochgelaufen. Ich wollte nach Lesotho rein. Drei Stunden Bergaufwärts mit einem 20 Kilo Ruecksack ist verdammt anstrengend. Zum Glück haben die Jungst mir die meiste Zeit das riese Ding abgenommen :-) Oben angekommen hat die höchte Bar in Afrika auf 2874m mit einem kühlen Bier auf uns gewartet. Die Anderen sind am nächsten Tag wieder runter nach Suedafrika,doch ich wollte nach Lesotho. Mit meinem Glück habe ich ein paar nette Missionare aus Durban kennengelernt, die zufällig in den selben Backpacker wollten wie ich. Sie haben mich ihren schicken Geländewagen mit genommen. Ab da hat mein Abenteuer angefangen...
Lesotho ist einer der ärmsten Länder der Welt, es wachsen kaum Bäume und ist unglaublich unfruchtbar. Lesotho hat den highest "lowest" point of any country in the world at 1433m. Meine Unterkunft war sehr einfach und auf einem Berg gelegen von dem man in ein kleines Dorf schauen konnte. Es gab kein Strom, aber zum Glück warmes fliessendes Wasser. Am nächsten Morgen habe ich mich auf dem Weg auf eine zweitägige Ponytrekking Tour gemacht. Ich war die Einzige auf der Tour, und bin alleine mit meinem einheimischen Führer durch Täler und über Berge geritten. Nur mit dem Pony oder zu Fuß ereicht man jedes Dorf und die Berggipfel.Das Leben der Menschen schien mir wie im Mittelalter. Frauen tragen 20Liter Wasser auf dem Kopf durch die Berge und waschen die Lesotho Decken im Fluss und Männer treiben die Esel und Ochsen mit Getreide auf dem Rücken durch die Berge. Hirten sind oft Tagelang mit ihren Schafen und Ziegen unterwegs, schlafen in kleinen Steinhütten und sind oft nicht viel älter als 10 Jahre alt. In vielen Dörfern gibt es keinen Strom und nur sehr selten fliessendes Wasser. Die Bastho versorgen sich zum großen Teil selber. Sie bauen Mais, Getreide und ein wenig Gemüse an.
Nach 5 Stunden auf dem Pferderücken sind wie in dem kleinen Dorf angekommen, in dem wir übernachteten. In einem schönen Rondaval war ein Bett f♀9r mich gerichtet aus tausend Decken. Sehr bequem... In dem Küchenhaus wurde Feuer mit Kuhfladen gemacht zum Kochen und zum Heizen. Nur leider gab es keinen Kamin und die Hütte war völlig zugequalmt. Meine Augen brannten wie Feuer, während sonst niemand ein Problen damit hatte. Kaum jemand konnte auch nur ein Wort englisch, aber mit einem Lächeln,Tanz und Musik haben wir uns irgendwie verstanden. Nur die kleinen Kinder hatten zuvor warscheinlich noch kein weisses Mädchen in ihrem Leben gesehen und haben sich hinter ihrern Müttern versteckt. Sie dachten ich bin ein Geist oder so :-) Am nächsten waren einige Kinder schon zutraulicher und ein kleiner kuschelte sich sogar an mich um sich zu waermen. Super suess! Kinder lernen schnell :-)
Der Rueckweg zum Hostel war bitterkalt und es sah sehr nach Schnee aus. Die Nacht hab eich ganz alleine mit Kerzenlicht im Hostel verbacht. Ich hatte genug von Einsamkeit und Kaelte, obwohl es wunderschoen war. Konnte ja auch kein Kontakt mit der "Aussenwelt" aufnehemen,denn mein suedafrikanisches Handy fuktionierte in Lesotho nicht. Ich beschloss jedoch am naechsten Morgen den Bus nach Maseru am anderen Ende des Landes zu nehmen. Es hatte die Nacht ueber geschneit und die Berggipfel waren weiss und ich habe mich um 7 Uhr morgens auf dem Weg zum Bus gemacht. Nach zwei Stunden Busfahrt hielten wir in den dreckigsten Dorf das ich je gesehen habe an. Leute stiegen ein und aus. Frauen reichten Fruechte und Haenchen an die Busfenster zum Verkauf. Eine Stunde spaeter hatte sich der Bus noch nicht aus dem Bus bewegt. Mit ein wenig Englisch und viel Koerpersrache fand ich herraus, dass der Bss nicht weiter fahren kann, weil auf den Bergstrassen zu viel Schnee lag. Wir fuhren also zurueck wo wir herkamen. Ich war ganz und gar nicht happy darueber und anscheinend sah man mir es an. Die Frauen im Bus schauten mich mitleidig an und eine junge Frau die ein wenig Englisch sprach versucte mir gut zuzureden, dass ich mir keine Sorgen machen brauche. Sie bat mir an mir ihr zu ihrer Schwester zu kommen und ich nahm das Angebot dankbar an. Hatte keine Lust mehr alleine zu sein. Sie hat mich also in das kleine Haus ihrer Schwester mitgenommen. Das Haus bestand aus zwei Zimmern und war insgesammt ca 20qm gross. Es gab kein fliessendes Wasser aber Strom und sogar einen TV. Ich bekam heissen Tee und eine duenne Suppe. Danach wurde ich dem ganzen Dorf vorgestellt und habe festgestellt, dass die kleinen Huetten doch sehr sauber und gut organisiert sind. Zum Abendessen gabe es Pap (Maismehl+Wasser Matsche) und Bohnen. Das ist so ungefaehr das billigste Essen, aber es war gar nicht so schlecht. Ich war beeindruckt, dass Menschen die gerade genug zum Leben haben alles was sie hatten mit mir teiten. Toatal liebevolle Menschen. Den Abend habe ich meine neue Freundin, ihre Schwester und ihre zwei Kinder mit meiner DigiCam und Nagellack begeistern koennen. Geschlafen haben wir alle in dem kleinen Zimmer. Kinder und Mutter auf dem Boden und ic und Mohala in einem grossen Bett.
Ich hatte beschlossen es aufzugeben durchs Land mit oeffentlichen Verkehrsmitteln quer durch Lesotho zu fahren. Ich beschloss anstatt das Land auf direten Weg das Land zu verlassen. Nach einen ganzen Tag in ueberfuellten Minibustaxis und Bussen bin ich bei angenehmen 25Grad Celsius in Umzumbe (100km suedlich von Durban) in meinem Lieblingshostel angekommen. Ich hatte seit zwei Tagen gar nicht und seit 5 Tagen nicht mehr heiss geduscht und war super fertig, muede, ungeschminkt und dreckig. Ich brauchte erstmal ein Bier! Ich ging also direkt an die Bar. Da war dieses amerikanische Maedchen sagte zu mir: "You are so beautiful, you could be a Model!" Ich dachte:"I have no idea what you are talking about, but I love you!" :-) Ich war froh wieder zurueck in der Zivilisation zu sein! Heisse Dusche, Internet, Handy...
Zwei Tage spaeter ging mein Flug in das wunderschoene Kapstadt. And here I am and I am loving this place!!
Freitag, 12. Juni 2009
Samstag, 30. Mai 2009
Good Bye Deutsche Schule Pretoria!
Alles hat mal ein Ende, so auch meine Zeit an der Deutschen Schule Pretoria. Gestern hatte ich meinen letzten Tag als Praktikantin. Ich habe unglaublich viel gelernt und nette Leute kennengelernt. Gestern hat mich mein Mentor zum Abschluss zu seiner Familie zum Essen eingeladen. Selbstgemachte Spätzle mit Linsen und Speck! Sind eben Schwaben… ;-) Es war toll in einem schönen, gemütlichen Haus im warmen Wohnzimmer, mit einem Glas gutem Wein vor dem Kamin zu sitzen. Das lernt man echt schätzen, wenn man sonst immer in Decken gehüllt mit Wärmflasche auf dem alten durchgessenen Sofa sitzt. Aber dieses durchgesessene Sofa werde ich ganz sicher vermissen und die Menschen, die normalerweise neben mir Sitzen, erst recht.
Ich freu mich total auf meine Reise, aber irgendwie ist es auch komisch meine Homebase in Pretoria aufzugeben. Wie damals in Australien werde ich acht Wochen aus dem Rucksack leben. Heute Abend fahre ich nach Johannesburg, dann, morgen früh, fliege ich nach Durban um mich mit einem Freund aus Cape Town zu treffen. Von dort aus geht es mit dem Auto nach Lesotho. Vielleicht ein wenig Ponytrekking, danach nach Cape Town und dann starte ich am 17. Juni eine Tour durch Namibia und Botswana, die bis zu den Vikoria Falls geht. Wenn dann noch Geld über ist, werde ich am Schluss ein wenig Strandurlaub in Mosambique machen. Das ist die vorläufige, grobe Planung, aber es kommt wahrscheinlich eh anders… Ich werde es euch sicher wissen lassen.
Ich freu mich total auf meine Reise, aber irgendwie ist es auch komisch meine Homebase in Pretoria aufzugeben. Wie damals in Australien werde ich acht Wochen aus dem Rucksack leben. Heute Abend fahre ich nach Johannesburg, dann, morgen früh, fliege ich nach Durban um mich mit einem Freund aus Cape Town zu treffen. Von dort aus geht es mit dem Auto nach Lesotho. Vielleicht ein wenig Ponytrekking, danach nach Cape Town und dann starte ich am 17. Juni eine Tour durch Namibia und Botswana, die bis zu den Vikoria Falls geht. Wenn dann noch Geld über ist, werde ich am Schluss ein wenig Strandurlaub in Mosambique machen. Das ist die vorläufige, grobe Planung, aber es kommt wahrscheinlich eh anders… Ich werde es euch sicher wissen lassen.
Freitag, 22. Mai 2009
Es ist nicht überall in Afrika immer warm!
In der letzten Zeit werde ich immer wieder von den eiben Daheimgebliebenen gefragt: „Und, hast du dich schon an die Hitze gewöhnt?“ Da sage ich nur: „Welche Hitze?“ Zur kurzen Information für die Nicht-Geographen. Südafrika liegt so zwischen 25° und 36° südlicher Breite. Das heißt, in Europa wird es gerade Sommer und in Südafrika wird es Winter. Ja! Hier gibt es Jahreszeiten, wenn auch nicht ganz so stark ausgeprägt wie in Deutschland. Das Landesinnere liegt ist ein riesiges Hochplateau. Pretoria liegt auf1.370 Meter über NN, außerdem ist das Klima typischen kontinental geprägt. Das heißt, im Winter gibt es keinen Regen, Sonnenschein ist an den meisten Tagen garantiert und es ist in der Sonne schön warm. Sobald aber die Sonne untergeht (zurzeit 17:30) wird es sehr kalt, im Juli können die Temperaturen sogar auf 0°C sinken. Die Häuser hier sind nicht besonders gut insoliert und das Wort Zentralheizung haben die meisten Südafrikaner noch nie gehört. Also sitze ich abends mit Wollsocken und Wärmflasche auf dem Sofa. So, jetzt weißt ihr bescheid. Denkt an mich wenn ihr abends um acht Uhr auf dem Balkon oder auf der Neckarwiese sitzt. Ich sitze dann in Afrika, im Dunkeln mit Wärmflasche. Ich fahre jetzt in die nächste Mall und kaufe mir noch einen Pulli. Ich denke auch an Handschuhe und Mütze…
Donnerstag, 21. Mai 2009
Mittwoch, 20. Mai 2009
Immerwieder höre ich den Kommentar: "Du hast es gut! Du bist in Südafrika und hast ein aufregendes Leben." Irrtum!!! Ich wollte ja eigentlich mein Praxissemester im Ausland machen, damit ich mal aus dem kleinen, spießigen Heidelberg herauskomme. Da bin ich in Pretoria gelandet.... Zwar hat die Hauptstadt von Südafrika über eine Millionen Einwohner, doch ist es hier unglaublich konservativ und engstirnig und es gibt nicht unbedingt viel zu tun. Vor allem ohne Auto! Die Sonne geht zur Zeit schon um halb sechs unter und in der Dunkelheit wird es nicht empfohlen mit Minibustaxen zu fahren oder zu Fuß durch die Gegend zu laufen. Deshalb versuche ich am Wochenende rauszukommen und unter der Woche nach der Schule unterhalten mich die Girlmore Girls oder meine Mitbewohner.
Gleich gehe ich mit ner Freundin (mit Auto) ins Kino. Highlight!
Gleich gehe ich mit ner Freundin (mit Auto) ins Kino. Highlight!
Panik in der Frauen WG
Drei Mädels wollten sich nur einen gemütlichen Abend in Gammelklamotten, auf dem durchgesessenen Sofa mit ein paar Folgen Girlmore Girls machen. Und dann…. Schreck!!! Läuft eine riesige Ratte (vielleicht war es auch ne sehr große Maus) durch das Wohnzimmer!!! Ahhhh! Reaktion: Siehe Foto. Schlagartig, haben wir unseren mutigen Mitbewohner noch mehr vermisst, als wir es eh schon tun. Wo sind die Männer wenn man sie braucht? Die laufen mit Taschenlampe über das Schulgelände…. Die Sicherheitsleute! Die Rettung! Mit rufen und winken (wir konnten ja nicht unsere Position auf Stuhl und Sessel verlassen) Haben wir einen der Männer auf uns aufmerksam gemacht. Lächeln machte sich der Sicherheitsmann also auf Rattenjagt. So konnten wir doch noch mit Girlmore Girls den Rest des Abends genießen.
Samstag, 16. Mai 2009
J-Bay to Durban
Hallo zusammen, erst einmal muss ich mich entschuldigen, dass ihr in den letzten Wochen so wenig von mir gehört habt. Ich bin schreibfaul, eine andere Entschuldigung gibt es nicht. Manchmal weiß ich auch nicht so genau was aus meinem Leben hier spannend genug ist, dass es euch interessiert, aber nicht zu privat zum veröffentlichen.
Kleines Abdate seit dem letzten Eintrag bis Ostern. Schaut euch dazu die Fotos noch mal an, da werdet ihr viel wieder finden, über was ich schreibe. Wildcoast: Afrika, wie man es sich als Europäer vorstellt. Hügellandschaft und Xhosa Huts (siehe kleine runde Hütten auf Fotos) so weit man schauen kann. Die Xhosa sind ein südafrikanische Stamm, der an der Wildcoast (ehemalig: Transkei). Überall sieht man Frauen laufen über die Hügel laufen, die auf ihren Köpfen kilometerweit Feuerholz oder Wasser tragen und dazu noch ein Kleinkind an ihren Rücken gebunden haben. Man findet einsame Strände (wenn man die Kühe mal vernachlässigt), Schotterstraßen, auf den man Slalom um Menschen, Pferde, Kühe, Ziegen und unzählige Schlaglöcher (Resultat: 3 platte Reifen) fahren muss. Ab und zu kommt man in kleine Städte in denen es seriously crazy zugeht. Überall sind Menschen, die Städte wirken total überfüllt. An jeder Ecke wird an einer selbst zusammengebauten Ladentheke was verkauft, Müll so weit man schauen kann und vor jedem Geschäft ist ne lange Menschenschlange. Besonders freitags vor den Banken, denn dann ist payday und die meisten Leute werde Cash bezahlt und bringen das Geld zur Bank oder diejenigen, die ihren Lohn direkt aufs Konto bekommen wollen Geld abholen. Ungefähr eine Stunde von Umtata (Nelson Mandela Geburtsstadt) liegt am Ende der „Straße“ (eher Schlaglöcher mit ein wenig Straße), der Ort Coffee Bay direkt am Meer. Coffee Bay ist einer der größeren Orte an der Wild Coast. Und doch besteht er nur aus zwei Hostel, einem Hotel, einen Campingplatz, einen Supermarkt (mit nur einem kleinen Regal mit den kurzfristigen Bedarf) und einer Pizzeria. Hier vergisst man die Zeit. Auch wenn man nur drei Tage bleiben wollte, bleibt man doch ne Woche. Das Backpacker Hostel Coffee Shack (SA für Hütte) ist so was wie ein Club Hotel, nur dass die Luxuszimmer fehlen ;-) Dafür teilte ich mir eine traditionelle Xhosahütte mit Strohdach und Meerblick mit sechs anderen Backpackern. Man kann im Hostel lecker zu abend essen (träume immernoch von frischen Xhosa Brot), bekommt jeden Tag Progamm (Surfen, Wandern, Trommelunterricht, Klippenspringen, traditionelles Abendessen mit Tanz in the village) geboten wenn man mag und feiert abends in der Hausbar. Erst ganz am Ende bekommt man dann die Rechnung von allen Aktivitäten, Essen und Trinken. Da kommt es schon mal zu teuren Überraschungen. Aber man ist ja im Urlaub…. Falls jemand mal nach Südafrika kommen will, mein Tipp: Coffee Bay is the place to be!
Doch irgendwann musste ich mich doch verabschieden und bin weiter in Richtung Norden gefahren. Mdumbi ist ein super Surfspot. Der Ort besteht aus einem coolen Backpacker Hostel, einem kleinen Restaurant und rundherum ein paar Xhosa huts. Das war es auch schon. Das nächste Highlight war das grossartige Hostel Mantis & the Moon in Umzumbe 100 km von Durban. Hier wird das Klima langsam tropisch und das Hostel wurde quasi im Jungle zwischen Bananatrees gebaut. Hier kann man im Baumhaus, im Tipi, in romantischen Holzhütten oder im Dorm schlafen. Es gibt einen kalten Pool und einen warmen Whirlpool (sehr gut für einen entspannten Abend mit einen Gläschen Wein). In der Bar ist die ganze Nacht Party angesagt.
Osterssonntag bin ich dann in Durban (SA:Durbs) angekommen. Weil es so unglaublich heiss war, dachte ich mir, ich gehe ich mal ne Runde zum Stand. Schock! So viele Menschen am Strand hatte ich in Afrika noch nicht gesehen. Es erinnerte mich an Italien, wo man erst mal nach ein Stückchen freie Fläche fürs Handtuch suchen muss... Ich war nicht besonders traurig, dass ich am nächsten Tag die 600km zurück nach Pretoria fahren musste...
So, das war in „Kurzfassung“ der Rest von meinen Osterferien. Was so während der Schulzeit in Pretoria passiert, berichte ich das nächste Mal :-)
Kleines Abdate seit dem letzten Eintrag bis Ostern. Schaut euch dazu die Fotos noch mal an, da werdet ihr viel wieder finden, über was ich schreibe. Wildcoast: Afrika, wie man es sich als Europäer vorstellt. Hügellandschaft und Xhosa Huts (siehe kleine runde Hütten auf Fotos) so weit man schauen kann. Die Xhosa sind ein südafrikanische Stamm, der an der Wildcoast (ehemalig: Transkei). Überall sieht man Frauen laufen über die Hügel laufen, die auf ihren Köpfen kilometerweit Feuerholz oder Wasser tragen und dazu noch ein Kleinkind an ihren Rücken gebunden haben. Man findet einsame Strände (wenn man die Kühe mal vernachlässigt), Schotterstraßen, auf den man Slalom um Menschen, Pferde, Kühe, Ziegen und unzählige Schlaglöcher (Resultat: 3 platte Reifen) fahren muss. Ab und zu kommt man in kleine Städte in denen es seriously crazy zugeht. Überall sind Menschen, die Städte wirken total überfüllt. An jeder Ecke wird an einer selbst zusammengebauten Ladentheke was verkauft, Müll so weit man schauen kann und vor jedem Geschäft ist ne lange Menschenschlange. Besonders freitags vor den Banken, denn dann ist payday und die meisten Leute werde Cash bezahlt und bringen das Geld zur Bank oder diejenigen, die ihren Lohn direkt aufs Konto bekommen wollen Geld abholen. Ungefähr eine Stunde von Umtata (Nelson Mandela Geburtsstadt) liegt am Ende der „Straße“ (eher Schlaglöcher mit ein wenig Straße), der Ort Coffee Bay direkt am Meer. Coffee Bay ist einer der größeren Orte an der Wild Coast. Und doch besteht er nur aus zwei Hostel, einem Hotel, einen Campingplatz, einen Supermarkt (mit nur einem kleinen Regal mit den kurzfristigen Bedarf) und einer Pizzeria. Hier vergisst man die Zeit. Auch wenn man nur drei Tage bleiben wollte, bleibt man doch ne Woche. Das Backpacker Hostel Coffee Shack (SA für Hütte) ist so was wie ein Club Hotel, nur dass die Luxuszimmer fehlen ;-) Dafür teilte ich mir eine traditionelle Xhosahütte mit Strohdach und Meerblick mit sechs anderen Backpackern. Man kann im Hostel lecker zu abend essen (träume immernoch von frischen Xhosa Brot), bekommt jeden Tag Progamm (Surfen, Wandern, Trommelunterricht, Klippenspringen, traditionelles Abendessen mit Tanz in the village) geboten wenn man mag und feiert abends in der Hausbar. Erst ganz am Ende bekommt man dann die Rechnung von allen Aktivitäten, Essen und Trinken. Da kommt es schon mal zu teuren Überraschungen. Aber man ist ja im Urlaub…. Falls jemand mal nach Südafrika kommen will, mein Tipp: Coffee Bay is the place to be!
Doch irgendwann musste ich mich doch verabschieden und bin weiter in Richtung Norden gefahren. Mdumbi ist ein super Surfspot. Der Ort besteht aus einem coolen Backpacker Hostel, einem kleinen Restaurant und rundherum ein paar Xhosa huts. Das war es auch schon. Das nächste Highlight war das grossartige Hostel Mantis & the Moon in Umzumbe 100 km von Durban. Hier wird das Klima langsam tropisch und das Hostel wurde quasi im Jungle zwischen Bananatrees gebaut. Hier kann man im Baumhaus, im Tipi, in romantischen Holzhütten oder im Dorm schlafen. Es gibt einen kalten Pool und einen warmen Whirlpool (sehr gut für einen entspannten Abend mit einen Gläschen Wein). In der Bar ist die ganze Nacht Party angesagt.
Osterssonntag bin ich dann in Durban (SA:Durbs) angekommen. Weil es so unglaublich heiss war, dachte ich mir, ich gehe ich mal ne Runde zum Stand. Schock! So viele Menschen am Strand hatte ich in Afrika noch nicht gesehen. Es erinnerte mich an Italien, wo man erst mal nach ein Stückchen freie Fläche fürs Handtuch suchen muss... Ich war nicht besonders traurig, dass ich am nächsten Tag die 600km zurück nach Pretoria fahren musste...
So, das war in „Kurzfassung“ der Rest von meinen Osterferien. Was so während der Schulzeit in Pretoria passiert, berichte ich das nächste Mal :-)
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